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#„A Star Is Born“-Ende: Wie ist die Schlussszene zu verstehen?

„A Star Is Born“-Ende: Wie ist die Schlussszene zu verstehen?

Musikerin Lady Gaga rührte das Publikum nicht nur am Ende von „A Star Is Born“ zu Tränen. Wie der Schluss zu verstehen ist, verraten wir euch hier.

Mit „A Star Is Born“ hat Hollywood-Mime Bradley Cooper („The Hangover Trilogy“) Popstar Lady Gaga die Chance eröffnet, in einem anderen Bereich tätig zu werden. Für sein Musiker-Drama, bei dem er auch Regie führte, hat der Schauspieler die Sängerin vor die Kamera geholt – und die erledigt ihren Job auf beeindruckende Art und Weise. Lady Gaga scheint Hollywood so sehr überzeugt zu haben, dass sie in ihrem nächsten Film an der Seite von Adam Driver zu sehen sein wird. Der Sprung von der Musik zur ernsthaften Schauspielerei ist der Ausnahmekünstlerin also zweifelsohne geglückt. Für uns am Ende Grund genug, ihr Spielfilmdebüt hier etwas genauer zu beleuchten.

+++ Achtung: Es folgen Spoiler zu „A Star Is Born“! +++

In unserem Video zeigen wir euch die besten Musiker-Biopics:

„A Star Is Born“-Ende: Die Handlung des Films

Der körperlich und psychisch angeschlagene Rockstar Jackson Maine (Bradley Cooper) entdeckt in einem Club zufällig das Gesangstalent Ally Campana (Lady Gaga). Das künstlerische Selbstbewusstsein der jungen Frau ist angeschlagen, weil man ihr eingeredet hat, sie könnte mit ihrem Aussehen und ihrer großen Nase niemals zum Star werden. Aber Jackson ist von ihrem Talent überzeugt. Der angeschlagene Musiker nimmt die Sängerin mit auf Tour und wirft sie ins kalte Wasser, indem er mit ihr das Duett „Shallow“ präsentiert – ein Song, den sie selbst geschrieben hat und der von Jackson überarbeitet wurde. Ally kann sich auf der Bühne beweisen, zwischen den beiden entwickelt sich eine sanfte Romanze, die sogar zur Heirat führt. Doch Jacksons Alkohol- und Medikamentensucht liegt wie ein schwarzer Schleier auf ihrer Beziehung.

Was passiert am Ende von „A Star Is Born“?

Ally emanzipiert sich mit Hilfe von Manager Rez Gavron (Rafi Gavron) immer mehr von Jackson. Aus dem Country-Rock-Bereich zieht es sie weiter Richtung Pop, sehr zum Missfallen des Vollblutmusikers. Doch während sich Ally zum ernstzunehmenden Popstar entwickelt und Preise einheimst, stürzt ihr Ehemann immer weiter ab. Jackson überwirft sich nicht nur mit seinem Halbbruder Bobby (Sam Elliott), sondern bringt auch Ally in Verlegenheit. Als die Musikerin einen Preis entgegennehmen will, folgt ihr der betrunkene Jackson taumelnd auf die Bühne und blamiert die sorgende Ehefrau schließlich komplett, als er vorm gesamten Publikum in die Hose macht. Dieser Absturz führt ihn letztlich in den Entzug, während Ally weiter an ihrer Karriere schraubt.

In der Galerie seht ihr Stars, die nach ihren Oscar-Gewinnen abgestürzt sind:

Jackson absolviert seinen Entzug erfolgreich, versöhnt sich in wenigen Worten mit seinem Halbbruder und kehrt nach Hause zurück. Psychisch und physisch ist der Musiker zwar nicht mehr der Alte, scheint sich in seiner Alkoholsucht aber weitgehend gefangen zu haben. Doch seine Heimkehr wird nicht von allen mit herzlichen Willkommensgrüßen bedacht. Manager Rez sucht den Dialog mit dem trockenen Alkoholiker und gibt ihm deutlich zu verstehen, dass er nicht an ihn glaubt. In drastischen Worten gibt er Jackson zu verstehen, dass er einen Rückfall nur für eine Frage der Zeit hält und er es nicht miterleben wolle, wie Allys Karriere dadurch zerstört wird.

Wie ist das Ende von „A Star Is Born“ zu verstehen?

Ally hingegen glaubt weiter an ihren Mann und plant sogar, die anstehende Europa-Tournee abzusagen. Doch Jackson plagen Schuldgefühle. Ally hat einen Auftritt und vereinbart mit Jackson, dass er nachkommt. Doch in dem herzzerreißenden Finale kommt der Rockstar nicht mehr bei seiner Frau an. Er fährt seinen Wagen aus der Garage, schließt das Tor hinter sich und erhängt sich mit einem Ledergürtel – ein Suizid, den er schon als Teenager versucht hatte. Er möchte seiner Frau wohl nicht zur Last fallen, ihrer Karriere nicht im Weg stehen.

Nach Jacksons Tod absolviert Ally einen Auftritt vor großem Publikum. Doch statt einen ihrer Popsongs zum Besten zu geben, singt sie ein Lied von Jackson – und bestätigt damit das, was ihr der Country-Rocker schon immer prophezeit hat: Sie wird zum richtigen Star, der etwas zu sagen hat. Denn während sie zwar Karriere gemacht und damit zweifelsohne erfolgreich war, hat sie sich immer mehr von sich selbst entfernt. Von ihrem wahren Wesen, von ihrem Musikverständnis und letztlich auch von einer Botschaft, die ihren Charakter widerspiegelt und in ihren Songs transportiert werden sollte. Sie ist zum Produkt einer herzlosen Branche geworden. Diese Erkenntnis wird in dem tränenreichen Finale und vor allem in der allerletzten Einstellung fulminant dargestellt. Während man Ally bei ihrer Darbietung meist aus dem Backstage-Bereich sieht und sie eigentlich nie in die Kamera schaut, blickt sie in der finalen Szene die Zuschauer*innen direkt an – ihr wird bewusst, worauf es in der Musik wirklich ankommt.

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