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#Alpiner Start in Sölden: Wie der Streit über den Gletscher den Skisport beschäftigt

Alle Jahre wieder dieselbe Frage: Muss man schon Ende Oktober mit der Rennsaison beginnen? Eine Glaziologin springt Sölden zur Seite – und dem Internationalen Ski-Verband ist die Diskussion egal.

Felix Neureuther war einmal der beliebteste „Piefke“ in Österreich. Nicht nur, weil er im Duell mit dem Helden der rot-weiß-roten Skination Marcel Hirscher einst meistens das Nachsehen hatte. Aber zumindest in Sölden büßte der frühere Slalomfahrer diesen Status nun ein. Endgültig. Wie vor zwei Jahren schon einmal übte er zuletzt wieder Kritik am frühen Start in den alpinen Weltcup-Winter, der nun schon zum 30. Mal Ende Oktober im Ötztal stattfindet.

Verärgert hat die Verantwortlichen in Sölden der Kontext, in dem Neureuther seine Forderung formulierte. Anlass waren Fotos, die Mitte September im Netz aufgetaucht waren und zeigten, dass im Gebiet des Rettenbachgletschers – dort wo die Frauen am Samstag und die Männer am Sonntag die ersten Riesenslaloms der Saison austragen werden – Baggerarbeiten stattgefunden haben. Neureuther bezeichnete die Bilder als „Katastrophe für den Skisport“. Die Umweltorganisation Greenpeace hatte sich schon davor empört und kritisiert, dass Eis abgetragen würde, um die Weltcup-Piste zu optimieren. „Unsere Gletscher dürfen nicht Prestigeprojekten zum Opfer fallen“, sagte Greenpeace-Sprecherin Ursula Bittner.

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