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#Cyberpunk 2077 vs. Witcher 3: Entwickler stimmt großem Kritikpunkt der Fans zu

„Cyberpunk 2077 vs. Witcher 3: Entwickler stimmt großem Kritikpunkt der Fans zu“

Die Story von Cyberpunk 2077 fühlt sich nicht annähernd so verzweigt an wie die von The Witcher 3. Quest Director Pawel Sasko stimmt dem zu und erklärt, woran es liegt.

Witcher 3 und Cyberpunk 2077 stammen beide von CD Projekt Red, unterscheiden sich aber deutlich.
Witcher 3 und Cyberpunk 2077 stammen beide von CD Projekt Red, unterscheiden sich aber deutlich.

Für viele Fans war Cyberpunk 2077 viel zu schnell vorbei. Dass sich das Rollenspiel im Vergleich zu The Witcher 3 so kurz anfühlt, liegt aber nicht nur an der kompakteren Haupt-Quest – sondern auch daran, dass die Geschichte sehr linear wirkt. Aber ist sie das wirklich?

Quest Director Paweł Sasko gibt den Kritikern Recht, erklärt aber auch, warum Spieler manchmal gar nicht merken, wie viele Entscheidungen die Story wirklich beeinflussen. 

Kritik ist »komplett gerechtfertigt«

Fast jeden Sonntag streamt Sasko auf Twitch Cyberpunk 2077 und enthüllt dabei jede Menge spannende Hintergrundinfos. Klickt unbedingt mal rein, wenn euch das Spiel interessiert! Der Entwickler geht darin sehr offen auf Fan-Kritik ein, zum Beispiel auf diejenigen, die Cyberpunk 2077 zu linear fanden – vor allem im Vergleich zu The Witcher 3:

Ich glaube, das ist komplett gerechtfertigt. Spieler haben nach Witcher 3 mehr erwartet. Und ich glaube, Cyberpunk ist unglaublich nicht-linear, aber die Leute hätten mehr erwartet. Vor allem, was große Story-Stränge betrifft, wir sind da etwas anders rangegangen.

Später fügt er hinzu, dass er die Kritik persönlich durchaus teilt, und deutet an, dass es zukünftig wieder mehr in Richtung Witcher 3 gehen könnte:

Ich glaube ehrlich gesagt, es hätte besser sein können. Und wir wissen ja, wie es besser geht. Ich würde mehr von uns erwarten, von mir selbst und von uns als Studio.

In Witcher 3 fühlen sich auch viele Entscheidungen in Nebenquests wichtig an, obwohl sie es gar nicht unbedingt sind.





In Witcher 3 fühlen sich auch viele Entscheidungen in Nebenquests wichtig an, obwohl sie es gar nicht unbedingt sind.


Aber warum fühlt sich Cyberpunk 2077 weniger verzweigt an als Witcher 3, obwohl es doch drei verschiedene Charakter-Hintergründe, viele einflussreiche Nebenquests und fünf verschiedene Enden bietet? Das erklärt Sasko an einem konkreten Beispiel.

Linear oder nicht? Das Takemura-Problem

Goro Takemura ist ein wichtiger Charakter, den V schon zu Beginn der Hauptstory trifft. Der ehemalige Arasaka-Leibwächter kann später im Spiel sterben – außer, ihr ignoriert Johnny Silverhands Gemecker und rettet ihn. Das wiederum hat spürbaren Einfluss auf den Rest der Geschichte, wenn ihr euch für das dramatische Corpo-Ende entscheidet:

Sasko erklärt, dass sich diese wichtige Entscheidung oft nicht wirklich wie eine anfühlt: »Für Leute, die ihn mochten, war das eigentlich eine Nicht-Entscheidung. Im Kopf der Spieler fühlt sich das linear an«.

Noch etwas mehr Kontext dazu: Takemura zu retten, kostet V nichts – ihr müsst dafür etwa niemand anderen opfern und Johnny beruhigt sich auch schnell wieder. Daher ist es keine schwierige Wahl, sondern für viele selbstverständlich – obwohl es später weitreichende Folgen hat. So selbstverständlich, dass einige es gar nicht als Entscheidung erkennen.

Hier könnt ihr euch den Clip selber anschauen, in dem Sasko über die Linearität von Cyberpunk 2077 spricht:


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Ob wir im Sequel zu Cyberpunk 2077 wieder mehr Quests wie in The Witcher 3 erwarten können? Noch gibt es keine Details zum nächsten Teil, wir wissen nur, dass er entwickelt wird. Aber der nächste Ausflug nach Night City steht ja kurz bevor: Mit Phantom Liberty erscheint 2023 das erste und einzige Story-Addon. 

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