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#Energie-Krise: Aiwanger fürchtet De-Industrialisierung im Freistaat

„Energie-Krise: Aiwanger fürchtet De-Industrialisierung im Freistaat“



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Bezahlbare Versorgung mit Energie sei gefährdet, sagt der Freie-Wähler-Chef und blickt in Richtung Berlin. „Mit der energiepolitischen Orientierungslosigkeit der Ampel-Koalition steht diese Versorgung jetzt auf der Kippe.“

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger warnt vor einer De-Industrialisierung des Freistaats aufgrund der Energiekrise. „Eine sichere und bezahlbare Versorgung mit Strom und Gas ist die Basis für unsere Industrie“, sagt der Chef der Freien Wähler unserer Redaktion. „Mit der energiepolitischen Orientierungslosigkeit der Ampel-Koalition steht diese Versorgung jetzt auf der Kippe.“ Vor allem das Abschalten der Atomkraftwerke in einen Stand-by-Betrieb ärgert Aiwanger. Das ziehe der Wirtschaft und den Bürgern die Grundversorgung unter den Füßen weg. Er liefere seit Monaten Vorschläge in Richtung Berlin, die jedoch keine Beachtung fänden. „Wir haben ein halbes Jahr auf die Ergebnisse des Stresstests gewartet. Ein Abkommen mit Österreich für den Speicher Haidach ist noch immer nicht unterzeichnet“, sagt Aiwanger. „Der Strompreis müsste dringend vom Gaspreis entkoppelt und Gas unter dem Vorzeichen einer Notfallstufe intelligent bewirtschaftet werden. Leider alles Fehlanzeige.“

Widerstand der Bürger gegen Stromtrassen

Fehler der eigenen Landesregierung sieht Aiwanger nur begrenzt. „Jetzt Schuldige zu benennen ist wohlfeil“, sagt er. Auch mit Blick auf fehlende Stromtrassen, die nun dringend benötigte Energie von Norden nach Süden transportieren könnten. „Bei den großen Stromtrassen verhält es sich ähnlich wie bei Windrädern. Ohne die Akzeptanz vor Ort in den Kommunen wird es nicht funktionieren, wir haben massiven Bürgerwiderstand vor Ort erlebt, gerade auch in Schwaben, woraufhin die Leitung ja verlegt wurde nach Südostbayern“, sagt der Minister. Und auch in diesen Leitungen, die viele Milliarden kosten und deren Bau erst in einigen Jahren geplant ist, fließe nur Strom, wenn im Norden riesige Windparks errichtet werden und der Wind weht. „Wir brauchen auch immer zusätzliche Grundlast, in meinen Augen künftig Gaskraftwerke mit Grünem Wasserstoff, der über Pipelines kommen muss“, sagt Aiwanger. „Aber auch das erfordert noch große Investitionen.“


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