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#Geldautomaten verschwinden, Bargeld droht das Aus und jetzt auch noch das

„Geldautomaten verschwinden, Bargeld droht das Aus und jetzt auch noch das“

In Städten gibt es immer weniger Geldautomaten. Und Banken geben an immer weniger Filialen noch Bargeld aus. Man hat den Eindruck, dass Banken und Sparkassen sparen müssen. Doch mit einer Sparaktion handelt sich die Sparkasse nun Ärger ein.

Geldautomaten verschwinden, Bargeld droht das Aus und jetzt auch noch das
Geldautomaten verschwinden, Bargeld droht das Aus und jetzt auch noch dasBildquelle: Eduardo Soares / Unsplash

Ob Banken oder Sparkassen, ob ING, DKB oder, wie in dem folgenden Fall, die Sparkasse: Geldinstitute drehen aktuell an vielen Preisschrauben. Erst gestern wurde klar: Die Zeit von kostenlosen Konten ist gezählt. Mit der DKB erhebt jetzt auch die zweitgrößte Direktbank Deutschlands unter bestimmten Voraussetzungen Kontoführungsgebühren. Kunden werden nun monatlich zur Kasse gebeten. Die Sparkasse spart an einer anderen Stelle und sorgt für mächtig Ärger bei ihren Kunden.

Sparkasse: Am falschen Ende gespart?

In den vergangenen Monaten hat sich bei Banken und Sparkassen viel getan. Direktbanken wie die DKB oder die ING etwa führten Gebühren für die EC-Karte ein. Galten Direktbanken bis vor Kurzem noch als Alternative zur Sparkasse, da sie keine Kontoführungsgebühren verlangten, hat sich nun auch dieser Vorteil in Luft aufgelöst. Hinzu kommt: Banken entfernen immer mehr Geldautomaten und bringen viele Menschen in die Bredouille. Zudem verschwindet langsam aber sicher auch das Bargeld, wie die Deutsche Bank erst kürzlich klarmachte. Und die Sparkasse setzt dem noch die Krone auf.

Vermutlich um Geld zu sparen, verweist die Hamburger Sparkasse Kunden nach Aussage der Filialmitarbeiter an das Telefon- und Online-Banking-Angebot. Überweisungsvordrucke gibt es nicht mehr. Die Verbraucherzentrale Hamburg kritisiert dieses Vorgehen. „Die Vermutung liegt nahe, dass die Hamburger Sparkasse auf diese Weise ihre Kundinnen und Kunden zwecks Kostensenkung in das Online-Angebot überführen will.“ Doch gerade ältere Menschen seien häufig auf Überweisungsvordrucke angewiesen, da sie sich von Telefon- oder Online-Banking überfordert fühlen. Für die Verbraucherzentrale entsteht der Eindruck, dass sich die Sparkasse so beratungsintensiven Kunden in den Filialen entledigen wolle.

Bank dementiert

Laut Hamburger Sparkasse ist der Vorwurf, das Geldinstitut würde Kunden von beleghaften Überweisungen ausschließen, unbegründet. Gegenüber der Verbraucherzentrale versichert man, dass Kunden auch weiterhin jederzeit Überweisungsvordrucke per Post und in der Filiale erhalten. Die Verbraucherschützer empfehlen Kunden, sich auf diese Aussage zu berufen, sollten sie keine Überweisungsvordrucke erhalten.

→ EC-Karte sperren: Viele machen diesen Fehler, den du unbedingt vermeiden solltest

Doch ob so oder so: Der Fall zeigt, dass sich Geld und damit verbundene Prozesse immer weiter digitalisieren. Der Überweisungsvordruck wird irgendwann genauso verschwinden wie das Bargeld. Dann wird es auch keine Geldautomaten und kaum noch Bankfilialen geben.

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  • Geldautomaten verschwinden, Bargeld droht das Aus und jetzt auch noch das: Eduardo Soares / Unsplash

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