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#Israel und die deutsche Staatsräson: Man will ihnen näher sein als sie sich selbst

Lippenbekenntnisse gibt es reichlich, was die Solidarität mit Israel angeht. Bei politischen Konsequenzen herrscht Fehlanzeige. Das Pathos ist hohl.

Staatsräson: Es vergeht kein Tag, an dem nicht davon die Rede ist, sicherlich in guter Absicht. Wenn man die Politiker so hört, dann könnte man bald meinen, Deutschland hätte zur Zeit gar keine anderen Interessen als die Sicherheit und die Existenz Israels. Nun mag es sein, dass nach außergewöhnlich schlimmen Ereignissen wie diesem von der Hamas begangenen Massenmord das Mundwerk gewissermaßen die Nase vorn hat und die Realität in Gestalt von politischen Konsequenzen erst einmal hinterherhinkt.

Natürlich mit der berühmten Deutschland-Geschwindigkeit

Edo Reents

Redakteur im Feuilleton.

Jedoch fällt auf, dass es bei drastischem Vokabular einstweilen bleibt. Antisemitismus ist, was er angeblich immer ist: „unerträglich“. Aber dass bei den volksverhetzenden Palästinenser-Demonstrationen jetzt richtig durchgegriffen würde, kann man nicht sagen. Da haben Klimakleber mehr zu befürchten. Ein hiesiges Hamas-Verbot soll „schnell“, wahlweise auch „sehr schnell“ kommen, aber man kennt ja die Deutschland-Geschwindigkeit. Und bei der Überprüfung der finanziellen Unterstützung von Staaten und Organisationen, die Israel weniger freundlich gesinnt sind als Deutschland, ist man offenbar auch noch zu keinem Ergebnis gekommen.

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