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#„Kommissarin Lucas“: ZDF zeigt letzte Folge der Krimi-Reihe

Kommissarin Lucas mit Pistole
Foto: ZDF/ Hendrik Heiden

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Seit 20 Jahren ermittelt „Kommissarin Lucas“. Nun ist Schluss. Das Zweite verabschiedet die erfolgreiche Krimireihe mit einer spannenden letzten Folge. Hauptdarstellerin Ulrike Kriener hatte Lust auf Neues.

Das Markenzeichen von „Kommissarin Lucas“? Sie ist ein wenig spröde und ruppig im Umgang mit ihren Mitmenschen. Ihre Gefühle hält die Polizistin gerne im Verborgenen. Nach 20 Jahren geht sie nun in den Ruhestand. Ein Schritt, der ihr Angst macht. Das sagt sie – ungewöhnlich persönlich – in der letzten Folge der ZDF-Reihe. Zu sehen ist der Film mit dem Untertitel „Finale Entscheidung“ am Samstag um 20.15 Uhr.

Wie genau Hauptdarstellerin Ulrike Kriener als Kommissarin aufhört, wird hier nicht verraten. Autor Christian Jeltsch und Regisseur Thomas Berger widmen ihr jedenfalls ein ungewöhnliches Ende. Und sie lassen ihr Gefühlsleben durcheinandergeraten – was der Kommissarin so gar nicht geheuer ist. Lange Jahre hatte Ellen Lucas in Regensburg ermittelt, an ihrer Seite über viele Folgen hinweg noch Anke Engelke als ihre Schwester und der 2020 gestorbene Tilo Prückner als kauziger Vermieter.

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„Kommissarin Lucas“ erhielt erst kürzlich einen Neustart

Vor zwei Jahren erst, 2021, bekam die Reihe einen Neustart in Nürnberg, wo sich die eigenbrötlerische Kommissarin zunächst mit ihren dortigen Kollegen arrangieren musste. Zum Schluss wird jetzt insbesondere das Vertrauen zwischen Ellen Lucas und ihrem Co-Ermittler Werner Fitz (Sebastian Schwarz) auf die Probe gestellt. Denn Fitz hütet offensichtlich ein Geheimnis.

Für Ellen Lucas bekommt der Fall auch eine private Wendung: Sie trifft einen Kollegen wieder, den sie 20 Jahre lang nicht gesehen hatte. Wolfram Truss (Rainer Bock) gewinnt das Vertrauen der Kommissarin. Aber da ist auch noch ihr Therapeut Niklas Roth (Stefan Kurt), mit dem sie eine persönliche Nähe verbindet. Und plötzlich steht die Einzelgängerin irgendwie zwischen zwei Männern. Arbeit und Privatleben kreuzen sich.

Der Fall, den sie zu lösen hat, verlangt ihr und ihrem Team einiges ab. Irgendjemand hat eine Leiche nach Jahren ausgegraben und unter einer Brücke platziert. Warum? Warum jetzt? Wer ist der Tote und wer hat ihn dort abgelegt? Wie sich herausstellt, hatte der Tote wohl einen Anschlag auf den Christkindlesmarkt geplant. Um den Fall aufklären zu können bräuchte Lucas Zugriff auf Akten beim Landesamt für Verfassungsschutz – doch dort stößt sie auf Widerstand. Ihr Kollege Fitz verhält sich seltsam und es dauert eine Weile, bis die Kommissarin den Grund herausfindet.

Kommissarin Lucas im ZDF
Kommissarin Lucas ermittelt zum letzten Mal. Foto: ZDF/ Hendrik Heiden

Hauptdarstellerin sucht neue Abenteuer

Aus Sicht von Ulrike Kriener (68) war es nun an der Zeit, die TV-Kommissarin Lucas in den Ruhestand zu schicken. „Ich wollte nie den Satz hören: ‚Die ist zu alt, die kann doch keine Waffe mehr halten!’“, sagte Kriener im ZDF-Interview. Außerdem habe sie Lust auf Abenteuer und neue Begegnungen.

Die Ellen Lucas sei ihr in all den Jahren aber ans Herz gewachsen, so die Münchner Schauspielerin: „Ich mag sie sehr. Sie ist eine kompromisslose, moralische, widerborstige Frau, der es nicht wichtig ist, ob sie gemocht wird oder nicht, und das, finde ich, ist ihre größte Stärke.“ Autor Jeltsch sagte zum Abschied der Kommissarin: „Ellen Lucas zeigte Haltung. Ohne Angst vor den Konsequenzen. Auch wenn eine davon ihre Einsamkeit war.“ Gemocht zu werden sei nie der Anspruch der Kommissarin gewesen. „Sie hat sich niemandem angebiedert, auch nicht dem Publikum.“ Das Publikum hatte „Kommissarin Lucas“ jedenfalls gemocht: Regelmäßig schalteten mehrere Millionen Zuschauer ein.

Von

dpa / Redaktion digitalfernsehen.de

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