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#Neuburg: Im Freibad in Neuburg tritt ein Männergesangsverein „mit viel Erotik“ auf

„Neuburg: Im Freibad in Neuburg tritt ein Männergesangsverein „mit viel Erotik“ auf“




Die Berliner Musiker von „Walhalla zum Seidlwirt“ treten in Neuburg im Rahmen der Veranstaltung „Kulturam Beckenrand“ auf. Sie wollen die Gesangsform mit einem Upgrade für das 21. Jahrhundert anpassen.

Ein Männergesangsverein im Freibad – klingt etwas kurios, beschreibt aber nichts anderes als ein Konzert, das im Rahmen von „Kultur am Beckenrand“ im Neuburger Brandlbad stattfindet. Auf der Bühne stehen wird die Berliner Gruppe „Walhalla zum Seidlwirt“. Sie wollen dort, wo das Schachbrett ist, bei einem sogenannten Picknick-Konzert (Bestuhlung gibt es trotzdem) die Gäste mit Berliner Schnauze, einem internationalen Genremix und klassischem Gesang in ihrem Programm „Und ein Lied erklingt“ unterhalten. In einem Interview stellt Bariton Julian Twarowski stellvertretend für seine Gruppe „Wallhalla zum Seidlwirt“ vor – und verrät, was die Neuburger erwartet:

In Neuburg tretet ihr bei einer Veranstaltungsreihe im Freibad auf. Wie war eure Reaktion, als die Anfrage kam?

Julian Twarowski: Über die Anfrage haben wir uns sehr gefreut, auch wenn wir damals noch nichts vom Freibad wussten. Goran (unser Tenor) kennt Neuburg gut und schwärmt immer von der Stadt. Also ist auch unsere Vorfreude entsprechend groß!

Findet sich das Thema „Schwimmbad“ in eurem Programm wieder? Oder tretet ihr vielleicht sogar in der Badehose auf?

Twarowski: Die Lieder gehen nie direkt auf das Thema ein, aber wer zwischen den Zeilen zuhört, kann so einiges entdecken. Da ist die Fantasie des Publikums gefragt. Und was die Badehose angeht, erwarten wir das Publikum auf jeden Fall höchstens in Badehose!

Ist ein Schwimmbad ein außergewöhnlicher Ort für ein Konzert oder habt ihr schon an viel verrückteren Locations gespielt?

Twarowski: Zu Beginn unseres Bestehens haben wir einige kuriose Konzerte gesungen. Das Kuriose waren aber weniger die Orte als vielmehr die Situationen. Z. B. haben wir einmal vor einem Fahrstuhl gesungen, der immer wieder auf und zu ging. Ein anderes Mal mussten wir gegen eine Weihnachtsfeier singen, die der Veranstalter parallel im hinteren Teil des Raumes angesiedelt hatte.

Das Konzert in Neuburg findet zwar im Schwimmbad statt, wird aber im Prinzip ein entspanntes Open-Air Konzert mit Picknick-Korb auf der Wiese an einem hoffentlich warmen, wolkenlosen Sommerabend.

„Walhalla zum Seidlwirt“ zeichnet aus, dass ihr mit verschiedenen Genres und Kultureinflüssen spielt. Welche Art von Musik bringt ihr nach Neuburg mit?

Twarowski: Kennengelernt haben wir uns während unseres Gesangsstudiums an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Deshalb auch die Internationalität und der Spaß an unterschiedlichen Musikgenres. Nach Neuburg bringen wir vom türkischen Liebeslied über Chansons bis zum zünftigen Trinklied in Mundart so einiges mit.

Ihr bindet das Publikum gerne in euer Programm ein. Erwarten die Gäste Überraschungen?

Twarowski: Wir binden das Publikum ein, wenn es sich spontan ergibt. Das planen wir dann aber meist im Voraus. Was Überraschungen angeht, können wir Entwarnung geben, auch wenn das Thema „Badehose“ noch nicht abschließend besprochen ist.

Ihr bezeichnet euch als Männergesangsverein. Hand auf‘s Herz, da hat man gleich staubige Volkslieder im Kopf. Wie soll das Upgrade für das 21. Jahrhundert gelingen?

Twarowski: Das Upgrade gelingt vor allem mit viel Erotik. Und hier sind wir wieder beim Thema „Badehose“. Man glaubt es nicht, aber ein staubiges Volkslied lüstern gehaucht und gesäuselt vorgetragen entwickelt eine ungemeine Anziehungskraft für jung bis alt.

Ansonsten ist bei unserem Männergesangsverein alles wie immer: gut aussehende Männer singen mit Inbrunst, Leidenschaft und schönen Stimmen Lieder, die zu Herzen gehen.

„Walhalla zum Seidlwirt“, drei Worte stellen euren Namen dar. Welche drei Worte beschreiben euch als Band am besten?

Twarowski: Erlebt uns selbst!

Info: Karten für „Und ein Lied erklingt“ am 8. Juli um 21 Uhr kosten 25 Euro (ermäßigt 20 Euro), sie gibt es bei der Tourist-Info und im Bücherturm. Außerdem findet am 15. Juli eine Lesung mit Roman Deininger statt.

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