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#„Rambo 6“: Sylvester Stallones Idee wird ignoriert – aber neuer Actionfilm „weit fortgeschritten“


Wird es nach „Rambo: Last Blood“ einen weiteren Film mit Sylvester Stallones Kultfigur geben? Darauf hat er auf dem TIFF eine sehr deutliche Antwort gegeben.

Viele Kinofans auf aller Welt müssen aktuell mit einer Sache klarkommen, mit der schon Generationen vor ihnen zu kämpfen hatten – und zwar damit, dass ihre überlebensgroßen Leinwand-Stars, die sie geradezu vergöttert und verehrt haben, älter werden oder schon alt sind und sich so langsam aber sicher aus dem Filmgeschäft zurückziehen, wenn sie es nicht schon längst getan haben. Und mit ihnen verabschieden sich geliebte Figuren, die einen teilweise über Jahrzehnte durch das Leben begleitet haben: Figuren wie Marty McFly aus der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie (Michael J. Fox), Dr. Henry Walton Jones Jr. aus den „Indiana Jones“-Filmen (Harrison Ford), John McClane aus der „Stirb Langsam“-Reihe (Bruce Willis), Ellen Louise Ripley aus dem „Alien“-Franchise (Sigourney Weaver), Jack Sparrow aus den „Fluch der Karibik“-Filmen (Johnny Depp) und auch John James Rambo, den Actionstar Sylvester Stallone in fünf „Rambo“-Filmen verkörpert hat.

Dass sich so ein Kult um diese Charaktere und ihre Filmreihen entwickelt hat und sie auf immer mit ihren Darsteller*innen verbunden und diese damit unersetzbar bleiben werden, hat einen Grund: Sie alle entstammen einer (gefühlten) Zeit, in der noch nicht versucht wurde, aus jedem erfolgreichen Film ein Universum zu stricken. Diese Figuren definierten tatsächlich noch Karrieren, sie formten Stars und machten aus ihnen Leinwand-Legenden.

Einer, der im besonderen Maße davon profitierte, ist Sylvester Stallone. Und wenn es einer verdient hat, dann definitiv er, denn eine seiner beiden Ikonen erschuf er höchstselbst; die Rede ist von Rocky Balboa und John J. Rambo. Während sich der Kreis für Balboa mit den ersten beiden „Creed“-Filmen auf gewisse Weise geschlossen und er damit gebührend verabschiedet wurde, blieb „Rambo: Last Blood“ , den ihr als Prime-Abonnent*innen aktuell ohne zusätzliche Kosten über Amazon streamen könnt, ein unbefriedigendes Ende für Fans. Ja, der Film war ruhiger, versuchte sich genauso wie „Rambo“ von 1982 mehr auf den Charakter des Vietnamveteranen zu konzentrieren, auf das Innenleben des vom Krieg gebeutelten Mannes. Dass er sich letzten Endes auf die Gewalt zurückbesann, auf die er konditioniert wurde, mag einem Mahnmal gleichkommen, aber man kam nicht umhin, sich ein besseres, ein friedvolles Ende für Rambo zu wünschen.

Auf dem Toronto International Film Festival (TIFF) wurde der 77-Jährige auf einen potenziellen letzten Film angesprochen. Doch Stallone stellte direkt klar, dass dieses Kapitel abgeschlossen sei – zumindest für ihn (via Joblo):

„Rambo, ich könnte ihn in Ruhe lassen. Er ist so gut wie fertig, auch wenn sie einen weiteren Film machen wollen. Aber wogegen kämpfen? Arthritis?“

Während er selbst es für ausgeschlossen hält, noch einen weiteren „Rambo“-Film zu drehen, in dem diese Figur im Mittelpunkt steht und zur Waffe greift, bestätigte er in einem Interview mit The Hollywood Reporter, dass er es sich noch immer vorstellen könne, eine Art Prequel zu produzieren. Aber das sei nicht der Plan der Verantwortlichen:

„Ich wollte es (das Prequel, Anm. d. Red.) wie einen Ken-Burns-Dokumentarfilm über Vietnam aufziehen, in dem man den jungen Rambo – diesen aufgeschlossenen Kerl, der American-Football-Kapitän ist – dorthin schickt; und man sieht dann, warum er zu Rambo wird. Aber was sie machen wollen, ist eine moderne Geschichte, in der ich die Fackel weiterreiche. Das ist schon sehr weit fortgeschritten.“

Glaubt man Stallones Worten, ist also ein weiterer „Rambo“-Film in Planung, der ähnlich wie „Creed – Rocky’s Legacy“ funktionieren soll. Aber was gibt es da weiterzugeben? Das Leid eines Lebens? Das Töten als antrainierter Reflex? Vielleicht sollte man die „Rambo“-Filmreihe einfach ruhen lassen? Auch so gehören sie mit zu den besten Actionfilmen aller Zeiten. Die besten Filme aller Zeiten nach der Filmdatenbank iMDB seht ihr dagegen in unserem Video.

Sylvester Stallone verabschiedet sich von weiterem Kultcharakter

Im Gegensatz zu seinem damaligen Rivalen und heutigem Kumpel Arnold Schwarzenegger hat es Sylvester Stallone nicht nur zu einem richtigen Comeback nach seiner Glanzzeit geschafft, er kreierte darüber hinaus einen weiteren Kultcharakter mit Kult-Franchise: Barney Ross aus den „Expendables“-Filmen. Die „Expendables“-Reihe zeichnet sich dadurch aus, dass sie alte und vermeintlich ausgediente Actionstars mit ihren Nachfolger*innen und hoffnungsvollen Jungstars zusammenbringt und sie auf der Leinwand in wilde Actionscharmützel schickt.

Der ultracoole Söldner Barney Ross mag zwar nicht die gleiche Popularität genießen wie Stallones andere beiden Figuren, er sticht aus dem Pool an gesichtslosen Actioncharakteren aber definitiv heraus. Und: Der Altstar konnte sich mit dieser Figur und der dazugehörigen Filmreihe ein neues, ein junges Publikum erschließen. Eine neue Generation an Filmfans, die mit dieser Filmreihe aufgewachsen ist und sich bei Stallone nicht an seine „Rocky“- und „Rambo“-Filme erinnert, sondern an die „Expendables“-Reihe.

Allerdings deutet vieles darauf hin, dass Stallone auch diesen Charakter mit „The Expendables 4“ zu Grabe tragen wird, der am 21. September 2023 in den hiesigen Kinos startet.

Ihr gehört zu dieser neuen Generation an Actionfans? Dann versucht euch doch einmal an diesem „Expendables“-Quiz:

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