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#Star Citizen: Alle Highlights der CitizenCon – Irre Technik und großer Meilenstein für Squadron 42

Auch wenn das Bild etwas anderes aussagt: Eine blutige Nase hast sich Cloud Imperium auf der CitizenCon nicht geholt.
Auch wenn das Bild etwas anderes aussagt: Eine blutige Nase hast sich Cloud Imperium auf der CitizenCon nicht geholt.

Chris Roberts gewaltiges Weltraum-Projekt geht weiter und weiter. Auf der ersten vor Ort organisierten CitizenCon seit vier Jahren präsentierten die Entwicklerinnen und Entwickler von Cloud Imperium Games schon allein am ersten Tag haufenweise neue Features für Star Citizen.

Im Livestream direkt aus Los Angeles wurden über sechs Stunden lang zahlreiche Neuerungen vorgestellt und jede Menge technologische Fortschritte gezeigt, die für die Zukunft geplant sind. Entsprechend gibt es eine Menge Informationen rund um Star Citizen und Squadron 42 aufzuarbeiten.

Wir fassen hier die wichtigsten Details von Tag 1 der CitizenCon 2953 zusammen. Dank geht auch raus an Sir Stubert, der im Forum die komplette Veranstaltung übersichtlich dokumentiert hat!

Die wichtigsten Infos aus dem Live Stream

Der erste Stream der CitizenCon 2953 dauerte insgesamt fast sieben Stunden und umfasste gleich mehre Themengebiete. Vor allem die technologischen Fortschritte im Bereich der StarEngine und Server-Struktur sorgten dabei für Aufmerksamkeit.

Star Citizen: Die Zukunft des Megaprojekts wird in einer 20 minütigen Engine-Demo offenbart


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Star Citizen: Die Zukunft des Megaprojekts wird in einer 20 minütigen Engine-Demo offenbart

Die StarEngine

  • Licht und Wolken: Es wurde gezeigt, wie in Zukunft Lichtverhältnisse berechnet werden und wie Wolken oder Nebel genau funktionieren. Beispielsweise wie Wolken Schatten werfen und wie Licht durch sie hindurchfällt.
  • Dynamisches Feuer: Feuer wird überarbeitet und soll sich komplett dynamisch auf eurem Schiff ausbreiten können. Dabei richtet sich die Ausbreitung des Feuers auch nach dem Material, das brennt. Um das Feuer zu löschen, muss entweder Luft abgelassen oder die Temperatur mit beispielsweise Feuerlöschern gesenkt werden.
  • Neues Wasser: Auch Wasser wurde komplett überarbeitet und soll sich jetzt deutlich realistischer verhalten. Licht wird also realistischer gebrochen, außerdem interagiert die Oberfläche besser mit Objekten. Egal, ob nun eine Figur durch eine Pfütze läuft oder ein Raumschiff über einem Ozean gleitet.
  • Körperflüssigkeit: Anders als in den meisten Spielen, sollen Körperflüssigkeiten wie Schweiß, Blut oder Tränen dynamisch simuliert werden. Sodass beispielsweise ein Blutrinnsal von der Nase wirklich das Gesicht hinabfließt.
  • Schönere Planeten: Auch die Oberfläche von Planeten soll bald besser aussehen, dank reduzierter Pop-Ins und einem Scattering System für Bäume und Felsen.
  • Raytracing und Vulkan: Für verbesserte Performance und Lichtverhältnisse wird Vulkan integriert. Damit soll auch Ractracing möglich sein.
  • Coole Physikspielereien: Kleidung und Haare sollen bald enorm realistisch dargestellt werden. Stoff wird beispielsweise dynamisch simuliert und soll sich bei jeder Bewegung realistisch verhalten. Auch die Haare von Spielfiguren könnten bald extrem detailliert berechnet werden, wo im Grunde jede einzelne Strähne auf Bewegungen reagiert.
  • Zerstörbare Umgebung: Gebäude können in Star Citizen sehr dynamisch von Raketen und dergleichen zerstört werden.
  • Online-Technologie: Am Ende wurde es sehr technisch, als die Serverstruktur von Star Citizen genauer beleuchtet wurde und wie eine persistente und verbundene Welt garantiert wird, für eine Vielzahl unterschiedlicher Spielerinnen und Spieler.

Die Haar-Simulation ist optisch beeindruckend, allerdings handelt es sich noch um einen frühen Prototypen.





Die Haar-Simulation ist optisch beeindruckend, allerdings handelt es sich noch um einen frühen Prototypen.

Gameplay

  • Basteln: Es wurde über die Aufagben geredet, die ihr als Ingenieur auf einem Raumschiff erledigt könnt. Wie das Schiff und einzelne Komponenten gewartet werden, aber auch, wie ihr das Schiff zerlegt, um Einzelteile auszutauschen.
  • Energie: Der Stromverbrauch von vor allem großen Raumschiffen wird sich bald ändern. Diese riesigen Schiffe müssen clever verwaltet werden, damit immer ausreichend Energie für alle Systeme vorhanden ist, beispielsweise durch Batterien.
  • Beschädigung: Die komplexen System-Ketten eines Schiffs bitten spannende Gameplay-Herausforderungen, etwa durch Beschädigung. Fehlfunktionen oder Beschuss können Komponenten zerstören, was sich wiederum auf andere Systeme auswirkt. Es können Feuer ausbrechen und Energiesysteme ausfallen, dann sind Back-Ups notwendig, was wiederum der Angreifer kalkulieren und ausnutzen kann.
  • Benutzeroberfläche: Es wurde viel über die neue Benutzeroberfläche gesprochen. Beispielsweise hilft eine 3D-Übersicht eines Schiffs dabei, beschädigten Komponenten ausfindig zu machen. Allgemein gibt es enorme Fortschritte im Bereich des First-Person-HUD und bei der Verwendung von Umgebungskarten. Beispielsweise passen sich die Karten dynamisch an Veränderungen wie etwa Zerstörung an.

Neben all diese neuen Features und Optimierungen wurde natürlich auch über neue Schiffe gesprochen, im Fokus standen dabei die A1 Spirit, die ihr bereits fliegen könnt, die RSI Zeus, dessen erste Version in einem Jahr flugbereit sein soll und die Scout, die seit 3.21 parat steht. Die komplette Präsentation der neuen fahrbaren Untersätze könnt ihr euch in diesem Video hier ansehen.


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Squadron 42 erreicht großen Meilenstein

Auch zum eigenständigen Einzelspieler-Modus von Star Citizen namens Squadron 42 gibt es eine große Neuigkeit. Zwar gab es während der umfangreichen Präsentation abermals kaum etwas davon zu sehen, doch in einem späteren Interview auf der Messe mit einem Entwickler, wird davon gesprochen, dass das Projekt tatsächlich Feature complete sei.

Was bedeutet das? Damit wird im Grunde ausgesagt, dass das Spiel inhaltlich nahezu komplett ist. Es werden also keine neuen Features mehr entwickelt. Stattdessen fokussieren sich die Entwicklerinnen und Entwickler nun vollständig darauf, alles zusammenzubringen und eine ebenso unterhaltsame wie runde Spielerfahrung zu liefern. Zumindest ist das erklärte Ziel.

Einen Release-Termin hat das Projekt allerdings weiterhin nicht.

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