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#Deutscher Netflix-Hit kehrt nach langer Pause zurück: So gut ist How to Sell Drugs Online (Fast) Staffel 4 geworden

Bald kehrt der deutsche Netflix-Hit How to Sell Drugs Online (Fast) mit seinem großen Serien-Finale zurück. Staffel 4 reißt mit, bringt zum Lachen und bewegt.

How to Sell Drugs Online (Fast) meldet sich in Kürze als rasante Unterhaltung mit hohem Spaßfaktor zurück. Unter den deutschen Netflix-Serien spielt sie mit einer 7.3 bei Moviepilot ohnehin schon länger ganz oben in der Beliebtheitsliga mit.

Obwohl viele die Eskapaden des Kinderzimmer-Drogenbarons Moritz Zimmermann (Maximilian Mundt) nach Staffel 3 für beendet hielten, legt die Serie in zwei Wochen, am 8. April 2025, noch eine finale Staffel nach. Und Staffel 4 hat auch nach über drei Jahren Pause nichts von ihrem atemlosen Drive verloren.

Darum geht’s in Staffel 4 von How to Sell Drugs Online (Fast)

Schon im Trailer zu Staffel 4 positionierte How to Sell Drugs Online (Fast) sich augenzwinkernd als deutsches Breaking Bad: Das Trio von Moritz, Lenny (Danilo Kamperidis) und Dan (Damian Hardung) findet sich gefesselt, mit Säcken über den Köpfen in einer heißen Ödnis wieder.

Die neuen Folgen schließen nahtlos an das frühere schnelle Tempo der Netflix-Serie an, selbst wenn Moritz als Erzähler zunächst einen Schritt zurücktritt und erklärt, wie es zu der brenzligen Situation in der Wüste kam. Wir erinnern uns: Moritz wanderte nach der Gründung seines Online-Drogenversands MyDrugs ein paar Jahre ins Gefängnis. Doch dort hat er sich unerwartet gut geschlagen.

Nach vier Jahren kommt der mittlerweile 23-jährige Moritz

wieder auf freien Fuß und versucht,

seinem schlauen Köpfchen diesmal eine legale Erfolgsidee zu entlocken. Nur Einfälle wachsen leider nicht auf Bäumen und als er erfährt, dass sein bester Kumpel Lenny jetzt mit Ex-Rivale Dan Erfolg hat, schlägt die Eifersucht zu. Schließlich entsprang

Bonus Life, das Nahrungsergänzungsmittel-Start-up für Gamer, ursprünglich seinem Hirn! Moritz beschließt, die Firma wieder unter seine Kontrolle zu bringen – indem er seinen weißen, heterosexuellen Strohmann „Thomas Müller“ zum Kauf wichtiger Aktienanteile losschickt und sich selbst per Mitleidsmasche im Unternehmen auf unterster Ebene anstellen lässt. Allerdings als feindlich gesinnter Trojaner, wie sich das für ein Computer-Unternehmen gehört.

How to Sell Drugs Online (Fast) macht in Staffel 4 wieder Mordsspaß

Der Besetzung von

How to Sell Drugs Online (Fast) dreieinhalb Jahre später in ihre mehr oder weniger „erwachsenen“ Leben zu folgen, bereitet vor allem durch die gut aufgelegten Stars enorme Freude:

Maximilian Mundts Moritz balanciert gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen sozialer Inkompetenz und Arschloch.

Danilo Kamperidis‘ Lenny steht als frisch gebackenem Familienvater die Gutherzigkeit ins (nun bärtige) Gesicht geschrieben. Und

Damian Hardungs

Daniel ‚Dan‘ Riffert präsentiert sich als erfolgreicher Jungunternehmer, der mit Anglizismen nur so um sich wirft, ist aber immer noch nicht der schnellste Chip auf dem Motherboard.

Die Spielfreude setzt sich bis in die Nebenrollen fort, wenn Ex-Freundin Lisa (Lena Klenke) als Journalistin die Polizei in ihre Schranken weist und Moritz‘ nicht-mehr-ganz-so-kleine Schwester Marie (Jolina Amely Trinks) die Familienzügel fest in der Hand hält. Dazu gesellt sich in Staffel 4 neues skurriles Personal: wie Moritz‘ Knastkumpel Ersan (Leonidas Emre Pakkan), der trotz krimineller Vergangenheit gern Schopenhauer zitiert. Oder Gangsterboss Behzat (Hasan Ali Mete), der nicht damit klarkommt, dass in seinem eigens programmierten, abhörsicheren

Textnachrichtendienst

keine Emojis existieren.

How to Sell Drugs Online (Fast) setzt weiterhin auf wilde Erzählsprünge und eine verspielte Bildgestaltung – fast so, als hätten die Schöpfer Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann für dieses bunte Erlebnis selbst ein paar der titelgebenden Drogen eingeworfen.

Am Puls der Popkultur: How to Sell Drugs Online (Fast) lohnt sich in Staffel 4 nach wie vor

Schon allein die kreativen Namen, die es auch diesmal wieder hagelt, zaubern einem ein Lächeln ins Gesicht: Eine Gesetzeshüterin tauft ihren Polizei-Podcast Ta-tü-ta-Talk. Eine männlich dominierte Kühlfirma nennt sich Brofrost. Der Social-Media-Trend BeReal, bei dem man Fotos von sich macht, egal, wo man sich gerade aufhält, gilt schon wieder als veraltet, ist aber eine nützliche Bewährungsauflage für Moritz. Die Netflix-Serie fängt den Zeitgeist ein, überspitzt ihn und hält ihn uns anschließend als mal bitterbösen, mal lustigen Zerrspiegel vor.

Ein verärgerter Lenny erklärt Moritz seine Zuneigung zu Partnerin Kira als „Das ist so, wie du DICH liebst, nur mit jemand anderem.“ Die zentrale Beziehung von Moritz und Lenny

mag in Staffel 4 in einer RomCom-Collage aufs Korn genommen werden, wenn die zwei Szenen von 10 Dinge, die ich an Dir hasse über Tatsächlich … Liebe bis zu Netflix‘ The Kissing Booth nachstellen, bis kein Auge mehr trocken bleibt. Zugleich verleugnet die Netflix-Serie nicht die Wichtigkeit der leidgeprüften Freundschaft. Und wenn Moritz sich gegen Ende selbstkritisch als Malware im Leben seines Freundes betitelt, dann geht das eben doch zu Herzen.

Scharfzüngig, häufig schreiend komisch und dann wieder überraschend ehrlich meldet sich

How to Sell Drugs Online (Fast) in Staffel 4 zurück. Die Stars sind etwas älter geworden, aber die Serie trifft immer noch den gleichen genialen Tonfall wie früher. Sogar das Serienende überzeugt als Punktlandung, auch wenn am Ende der sechs Folgen die traurige Erkenntnis wartet, dass wir nun wohl wirklich Abschied nehmen müssen.

Die 4. Staffel von

How to Sell Drugs Online (Fast)

wird am 8. April 2025 vollständig bei Netflix veröffentlicht. Grundlage für diesen Serien-Check waren alle 6 Episoden.

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