#E-Auto: Mit diesem miesen Trick machen Händler das große Geld
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„E-Auto: Mit diesem miesen Trick machen Händler das große Geld“

Für viele ist das E-Auto die einzige Alternative in der Verkehrswende. Jahrzehntelang haben sich Konzerne an den Verbrenner geklammert. Doch das Mindesthaltbarkeitsdatum von Benziner und Diesel ist längst überschritten. Für die Automobilindustrie ist jetzt das Elektroauto die heilige Kuh. Und für die Politik steht fest: Wenn man die Welt retten will, dann mit Elektrofahrzeugen. Förderungen, Zuschläge und Boni für E-Auto-Käufer lassen die Preise kräftig purzeln. So kann man als E-Auto-Fahrer nicht nur die eingesparten Emissionen verkaufen und zu Geld machen. Schon beim Kauf lässt der Staat bis zu 9.000 Euro springen. Und das missbraucht so mancher Händler und Autofahrer.
Das E-Auto: für viele eine Gelddruckmaschine
Nicht nur Autobauer haben längst realisiert, dass Stromer lukrativ sind. Auch Händler wissen, wie man mit dem Klimaretter Geld macht. Einer der miesen Tricks: Erst den E-Auto-Bonus kassieren und anschließend den Wagen mit Gewinn ins Ausland exportieren. So mancher Händler macht von dieser Zecken-Methode gebrauch und saugt Staat und Steuerzahler aus. Und die Politik ist machtlos.
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Ein halbes Jahr beträgt die Haltefrist. Anschließend kann man ein E-Auto weiterverkaufen, ohne die Kaufprämie von bis zu 9.000 Euro zurückzahlen zu müssen. Und das machen offenbar viele Händler. Das mit Rabatt erworbene Elektroauto wird dann etwa in Skandinavien mit Gewinn verkauft. Wie eine Studie des CAM-Instituts zeigt, wandert jeder achte Stromer ins Ausland. „Mit der derzeitigen Förderpraxis von Elektroautos subventionieren wir mit einem dreistelligen Millionenbetrag die Anschaffung von Elektrofahrzeugen im Ausland. Das kann nicht im Sinne des deutschen Steuerzahlers sein“, sagt Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management (CAM), dem Spiegel. Rund 240 Millionen Euro sollen so nicht dort angekommen sein, wo sie vorgesehen waren.
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Der Trick soll ein Ablaufdatum bekommen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ist alarmiert und will dem legalen, aber höchst umstrittenen Geschäftsmodell nun offenbar den Garaus machen. Die Idee: Habeck will die Haltefrist bei geförderten Elektro-Neuwagen von sechs auf zwölf Monate erhöhen. Das berichtet die Wirtschaftswoche. Der Wertverlust sei nach einem Jahr deutlich höher. Ein Weiterverkauf sei dann nicht mehr so lukrativ, so die Idee. Die Anpassung könnte aber erst ab kommendem Jahr in Kraft treten. Noch viel Zeit für Händler und Autokäufer, Staat und Steuerzahler mit dem E-Auto auszusaugen.
Bildquellen
- Der wahre Grund: Deshalb gibt einer der größten Autobauer den Verbrenner auf: Dima Panyukov / Unsplash
- E-Auto: Mit diesem miesen Trick machen Händler das große Geld: Lance Asper / Unsplash
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