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#Sprachzugriff von Windows 11 wird intelligenter › Dr. Windows

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#Sprachzugriff von Windows 11 wird intelligenter › Dr. Windows

Die Windows-Funktion „Sprachzugriff“ wird in Zukunft intelligenter und lässt sich durch die Integration lokaler KI-Sprachmodelle zunehmend in natürlicher Sprache verwenden. Die ersten Schritte in diese Richtung laufen jetzt an.

Die Sprachsteuerung in Windows ist im Grunde ein alter Hut, bislang war sie aber mehr oder weniger strikt auf vorgegebene Befehle limitiert. Als Microsoft vor einigen Jahren die Firma Nuance und damit auch deren Hauptprodukt „Dragon Naturally Speaking“ übernahm, wurde damit die Basis für eine intelligentere Sprachsteuerung gelegt, die Funktion „Sprachzugriff“ wurde seither immer weiter verbessert, der Fokus lag hierbei primär auf der Barrierefreiheit.

Im KI-Zeitalter wird die Sprachsteuerung insgesamt attraktiver, weil die Modelle immer besser darin werden, natürliche Sprache zu verstehen. In der aktuellen Windows Insider Version beginnt Microsoft damit, dies in die Praxis umzusetzen. Vorerst profitieren davon allerdings nur Copilot+ PCs mit Snapdragon-Prozessor, weil diese über einen entsprechend leistungsfähigen KI-Prozessor verfügen.

Konkret werden die Verbesserungen so beschrieben:

Traditionell mussten Sie für Sprachbefehle beim Sprachzugriff einer festen Syntax folgen, was die Interaktionen starr und manchmal frustrierend machte. Wenn Sie beispielsweise „Können Sie die Edge-Anwendung öffnen“ anstelle von „Edge öffnen“ sagen, was der eigentliche Befehl ist, würde es nicht funktionieren. Mit dieser Verbesserung des Sprachzugriffs können Sie jetzt sagen: „Können Sie die Edge-Anwendung öffnen?“ oder „Wechseln Sie zu Microsoft Edge“ oder „Bitte öffnen Sie den Edge-Browser“. Voice Access versteht Ihre Absicht und führt die richtige Aktion für den Sprachbefehl aus, den Sie sprechen. Das bedeutet, dass Sie nicht mehr pausieren und sich die genaue Formulierung eines Befehls merken müssen, sondern einfach das sagen müssen, was sich am intuitivsten anfühlt.

Für den Fall, dass der Sprachzugriff das Kommando nicht versteht, wird er nicht einfach den Dienst verweigern, sondern in Echtzeit Vorschläge unterbreiten, um so eventuell den Weg zum korrekten Befehl zu weisen.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 17 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant.
Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir – für Euch!

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