#Neandertaler-Linie war 50.000 Jahre isoliert

In der Endzeit der Neandertaler gab es in Europa offenbar mindestens zwei genetisch voneinander getrennte Linien. Das legen DNA- und Isotopen-Analysen eines Neandertalers nahe, der 2015 in der Grotte Mandrin in Frankreich entdeckt wurde. Das Individuum, dem die Forschenden den Spitznamen „Thorin“ gaben, lebte demnach vor etwa 42.000 bis 50.000 Jahren. Genetisch ähnelte dieser Frühmensch…

Weiterlesen

#Selbstmörder und “Wiedergänger” auf dem Galgenberg

Wie viele mittelalterliche Orte hatte auch Quedlinburg einst eine Richtstätte, auf der Verurteilte gehängt oder auf andere Weise hingerichtet wurden. Ausgrabungen auf dem alten Galgenberg enthüllen nun die Überreste einiger dieser Hinrichtungsopfer – sowie einige ungewöhnliche Funde. Darunter ist ein Toter in einem Sarg, der wahrscheinlich kein Verurteilter war. Das Skelett eines Menschen mit schweren…

Weiterlesen

#Römerlager auf 2200 Meter Höhe entdeckt

Hier verschanzten sich vor rund 2000 Jahren römische Legionäre vor feindlichen „Ur-Schweizern“: Archäologen haben auf einer Bergkuppe in Graubünden die Überreste eines römischen Militärlagers aus der Zeit der Eroberung der Alpenregion entdeckt. Die strategisch günstig gelegene Anlage auf 2200 Meter über dem Meeresspiegel bot ideale Möglichkeiten zur Überwachung der umliegenden Täler und Pässe. Offenbar stand…

Weiterlesen

#Ein 2.500 Jahre altes Astronomie-Observatorium

Schon länger ist bekannt, dass die alten Ägypter für ihre Kalender und Zeitrechnung den Himmel sehr genau studierten. Jetzt haben Archäologen im Nildelta erstmals die Überreste eines astronomischen Observatoriums aus dem 6. Jahrhundert vor Christus entdeckt. Es ist das älteste und größte seiner Art und umfasst unter anderem eine Sonnenuhr und ein steinernes Instrument zur…

Weiterlesen

#Poströmischer Transformation auf der Spur

Wie entstanden nach dem Ende der Antike neue Gesellschaften in den einst römischen Regionen, die nun von „Fremden“ beherrscht wurden? Diese Frage beleuchtet eine genetische Untersuchung von Bewohnern Norditaliens nach der Eroberung durch die Langobarden ab der Mitte des 6. Jahrhunderts. Im Erbgut der Menschen spiegelt sich demnach wider, dass Mitglieder der ansässigen Bevölkerung bald…

Weiterlesen

# Mitochondrien integrieren ihre DNA in unsere Gehirnzellen

Mitochondrien sind als Energielieferanten ein wichtiger Bestandteil unserer Zellen. Da sie ursprünglich von Bakterien abstammen, enthalten sie ihre eigene DNA, die üblicherweise von unserem im Zellkern verpackten Erbgut getrennt ist. Gelegentlich allerdings wandern mitochondriale DNA-Abschnitte in den Zellkern und integrieren sich dort in unsere DNA. Eine Studie zeigt nun, dass Weiterlesen mit bdw+ Jetzt 1…

Weiterlesen

# Darmflora schützt Bienen vor Diabetes

Honigbienen ernähren sich vom zuckerreichen Nektar von Blütenpflanzen. Im Gegensatz zu Menschen mit einer solchen Diät entwickeln Bienen aber keine diabetesähnlichen Symptome. Warum das so ist, haben Biologen nun herausgefunden. Demnach tragen die Honigbienen bestimmte Mikroben in ihrem Darm, die ihren Stoffwechsel beeinflussen. Die Bakterien regen die Produktion eines insulinähnlichen Weiterlesen mit bdw+ Jetzt 1…

Weiterlesen

# Weiß oder rot?

Trauben werden mit den Füßen gestampft. Mosaik aus Saint-Romain-en-Gal, drittes Jahrhundert n. Chr.© akg-images/Erich Lessing Italien ist bis heute berühmt für seine Weine und seine großen Weingüter, etwa in der Toskana.© Albert/stock.adobe.com Von der Villa der Quintilier stehen nur noch Ruinen. Bei Grabungen fand man einen Gebäudekomplex, in dem Wein gekeltert wurde.© Valery Rokhin/stock.adobe.com Kelterbäume…

Weiterlesen

# News der Woche 23.08.2024

Vollständiges Video sehen mit bdw+ Jetzt 1 Monat GRATIS testen und Zugriff auf alle Inhalte von bdw+ erhalten! Angebot sichern Sie sind bereits Digital-Abonnent?Hier anmelden» © wissenschaft.de – Redaktion bild der wissenschaft Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, vergessen Sie nicht, ihn mit Ihren Freunden zu teilen. Folgen Sie uns auch in Google News, klicken…

Weiterlesen