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„11 Dinge, die ihr beim eintrittsfreien Museumssonntag erleben könnt“
Kein Witz: Der Eintrittsfreie Museumssonntag ermöglicht uns allen – egal ob Jung oder Alt, irrelevant, ob alleine oder als komplette Familie – den Museumsbesuch, ohne dabei auf’s Geld schauen zu müssen. Darüber hinaus wird mit speziellen Aktionen und Angeboten vor Ort – davon viele extra für Kinder – ein weiterer Anreiz geschaffen, an diesen Tagen Kunst & Kultur zu genießen. Der Startschuss fällt wie gesagt diesen Sonntag, den 4. Juli – und wir haben hier 11 Tipps für euch, was ihr an diesem Tag erleben könnt.
P.S: WICHTIG: Nicht alle Museen erlauben freine Zutritt, oftmals ist ein Zeitfenster-Ticket nötig. Welche Vorraussetzungen für den Besuch erfüllt werden müssen, erfahrt ihr auf der jeweiligen Website.
1. Designwerkstatt zur Ausstellung „Braun 100“ im Bröhan-Museum
Das Bröhan-Museum zeigt gerade neben einer Ausstellung über den abgedrehten Designer Luigi Colani auch eine über die 100-jährige Unternehmensgeschichte der Firma Braun, die seit Jahrzehnten weltweit für ihr Produktdesign bekannt ist.
Wer diese am Museumssonntag besuchen möchte, kann die ganze Familie einpacken: Im Rahmen einer Designwerkstatt können Kids hier selbst kreativ werden und aus Materialien ein Designobjekt basteln. Sehr cool – auch, dass die Veranstaltung im Freien stattfindet. Und während die kleinen Racker sich kreativ austoben, können die Erwachsenen in Ruhe die Ausstellung besuchen. Praktisch!
2. Weltraum- & U-Bahn-Ausstellungen im Deutschen Technikmuseum
Im Park des Deutschen Technikmuseums darf am Sonntag richtig in die Pedale getreten werden: Eine Vielzahl an zwei-, drei- und vierrädrigen, fahrbaren Untersätzen steht zum Ausprobieren parat und können auf dem Verkehrsparcours getestet werden.
Ein Besuch der aktuellen Sonderausstellung lohnt sich dagegen für Jung und Alt: Aktuell beschäftigt sich „Cosmic Culture – Sowjetische Weltraum-Ästhetik im Alltag des Ostens“ mit der Faszination Weltraum zur Sowjetzeit; bei „Berliner U-Bahn – gestern & morgen“ könnt ihr sogar ganze Waggons besichtigen und so direkt das Fahrerlebnis von früher und heute vergleichen.
3. Mittelalterliches Leben im Museumsdorf Düppel
Wie haben die Menschen vor rund 800 Jahren gelebt, wie sah ihr Alltag aus, wie wurden damals lebensnotwendige Dinge und Lebensmittel produziert und mit welchen Problemen hatten sie tagtäglich zu kämpfen?
Fragen über Fragen, auf die ihr bei einem Besuch des Museumsdorfs Düppel Antworten erhaltet. Mit ehrenamtlicher Arbeit erwecken hier kreative Köpfe das Leben des Mittelalters wieder und gewähren uns so Einblicke in eine Zeit, in der hart ums Überleben gekämpft werden musste. Sehr interessant!
4. Maskenball im PalaisPopulaire
Das PalaisPopulaire zeigt momentan Werke des Berliners Marc Brandenburg – schon alleine deswegen lohnt sich ein Besuch. Am Wochenende könnt ihr dabei auch die Kids einpacken: SundayPopulaire – Masks on! steht auf dem Programm.
Bei diesem Event besuchen die Kinder zusammen mit Expert*innen die Ausstellung und machen sich Gedanken zum Thema „Verwandlung“; ihre Ideen können sie dann später in einem Workshop umsetzen und eine eigene Maske gestalten. Cool!
5. Glücksmomente im Museum der Dinge
Glückliche oder solche, die es werden wollen, sollten am eintrittsfreien Museumssonntag das Museum der Dinge in Kreuzberg besuchen. Hier werden Glücksbringer verschiedenster Kulturen und Epochen gezeigt, natürlich dürft ihr auch euren eigenen Talisman mitbringen und euch damit fotografieren lassen: Aus den Bildern wird dann eine „Glückswand“ entstehen.
Für alle, die noch nicht vor Ort waren: Das Museum der Dinge ist in seiner Art und Weise wohl einzigartig in der hiesigen Kulturlandschaft, es ist auf Produkte der Massenproduktion seit Beginn des Industriezeitalters spezialisiert.
6. Leichtigkeit des Lebens in der Berlinischen Galerie
„Anything Goes? – Berliner Architekturen der 1980er Jahre“ lautet der Titel einer großen Ausstellung in der Berlinischen Galerie, „Anything Flies“ wiederum ist ein daran angelehnter Workshop, den ihr am Sonntag besuchen und kreativ werden könnt.
Euer Ziel ist es, euch zusammen mit den kreativen Köpfen des Atelier Bunter Jakob luftige Wohnalternativen zu überlegen und diese fliegenden Bauwerke im Anschluss als Modelle und mit Papierfliegern als Fundament zu bauen. Sehr cool; Die Resultate werden dann in das vor der Galerie platzierte Projekt „Park Platz“ integriert.
7. Beuys im Hamburger Bahnhof
Ein Besuch im Hamburger Bahnhof lohnt sich am Sonntag nicht wegen einer speziellen Aktion, sondern vielmehr wegen der Dauerausstellung: Unter anderem wird hier noch bis zum 19. September eine Retrospektive von Joseph Beuys gezeigt.
„Von der Sprache aus.“ lautet der Titel der Werkschau, die zu Ehren des 100. Geburtstags des leicht abgedrehten Genies gezeigt wird. Weitere Ausstellungen, die ihr auch besuchen könnt, sind „Fat to Ashes“ von Pauline Curnier Jardin, der Gewinnerin des Preis der Nationalgalerie 2019, und „Scratching the Surface“ mit Werken aus mehreren Privatsammlungen sowie Leihgaben.
8. Wiedereröffnung im Institut für zeitgenössische Kunst
Mit Werken von Michael Stevenson und stanley brouwn sowie der Gruppenausstellung „Zeros and Ones“ kehrt das KW Institute for Contemporary Art pünktlich zum eintrittsfreien Museumssonntag wieder in den Regelbetrieb zurück.
Für kleine und auch große Kunstfreund*innen wird am Sonntag im Hof des Museums extra ein kostenfreier Workshop angeboten, in dem ihr im Rahmen dreier Übungen selbst kreativ werden könnt.
9. Kultur & Natur im Brücke-Museum
Kurzführungen, ein Zeichenspaziergang und ein kreativer Modellbau-Workshop: Im Brücke-Museum wird am Sonntag einiges geboten. Für Kinder gibt es auch vor Ort die proppenvoll mit Bastel- und Zeichenmaterial gefüllte „Brücke-Box“ mit der sich die Kleinen kreativ austoben und lernen können.
Kleiner Bonus, gerade für die Erwachsenen: Ein Besuch des Brücke-Museums lässt sich hervorragend mit einem kleinen Spaziergang durch den nahen Grunewald verbinden – der Grunewaldsee is zum Beispiel nur rund zwei Kilometer entfernt.
10. Film- & Fernsehgeschichte in der Deutschen Kinemathek
Neben dem ständigen Angebot sind in der Deutschen Kinemathek momentan zwei Sonderausstellungen zu sehen: „Hautnah –Die Filmkostüme von Barbara Baum“ setzt sich mit dem Einfluss des Kostümbilds auf die Darstellung filmischer Welten auseinander.
„Du musst Caligari werden!“ wiederum widmet sich passend zum 100-jährigen Jubiläum des Klassikers „Das Cabinet des Dr. Caligari“ dessen Einfluss auf die Filmindustrie der damaligen Zeit. Interessant!
11. Vom Acker bis zum Teller in der Domäne Dahlem
Wie kommt unser Essen eigentlich vom „Acker bis zum Teller“? Diese Frage stellen nicht nur wir uns, sie ist die Kernthematik der gleichnamigen Ausstellung im Culinarium der Domäne Dahlem.
Hier wird sich mit der Ernährungsgeschichte von 1850 bis heute auseinander gesetzt. Besucher*innen können zudem bis 22 Uhr auf dem Gelände herumschlendern und die Natur genießen. Ein perfekter Abschluss für den Tag!
Mehr Vergnügen!
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