11 tolle Dinge, die ihr an einem Sonntag im Oktober machen könnt

11 tolle Dinge, die ihr an einem Sonntag im Oktober machen könnt

Wenn wir uns für eine Jahreszeit entscheiden müssten, dann wäre es vermutlich der Herbst. Denn der Herbst ist nicht nur die Zeit für Kürbis, Pilze sammeln und Tee trinken, sondern auch die Zeit, in der man endlich wieder ohne schlechtes Gewissen auf dem Sofa fläzen, sich eine Massage gönnen oder einen ganzen Museumssonntag einlegen kann. Man kann wieder hübsche Mäntel tragen, hat Lust auf deftiges Essen und romantische Herbstspaziergänge. Was uns an einem Sonntag im Oktober sonst noch vergnügt, seht ihr hier.

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Aus dem Garten essen in der Uckermark bei Parg

Schöner wird’s nicht! Im großen Garten im Parg kann man herrlich direkt aus dem eigenen Anbau essen. Nur etwa eine Autostunde von Berlin, mitten in der Uckermark, liegt dieser wunderschöne Ort zwischen Pfirsichbäumen und Kräuterbeeten. Die kleine Karte wechselt jedes Wochenende, damit so viel wie möglich aus dem Garten auch auf den Tellern landet – und das schmeckt einfach superlecker. Am besten bestellt ihr mehrere Gerichte und teilt alles miteinander, so könnt ihr mehr probieren. Alle Speisen sind frisch, voller Gemüse und mit viel Liebe zubereitet. Dazu gibt’s eine lange Weinkarte und Idylle pur. Kleiner Tipp: Reserviert euren Tisch am besten vorher online, denn die Plätze hier sind verdienterweise schnell vergeben.

2

Über den ersten Berliner Trödelmarkt flanieren und stöbern

Wir lieben den ersten Flohmarkt Berlins nicht nur aufgrund seiner Lage auf der Straße des 17. Juni, direkt vor dem großen Torbogen am Salzufer. Sondern auch, weil er wunderbar übersichtlich ist, aber trotzdem genug Auswahl bietet, um schöne Dinge zu finden. Wer außergewöhnliche Unikate für die eigene Wohnung, besondere Geschenke und handgemachte Bilder, Mode, Keramik, Schmuck oder Holzspielzeug sucht, der oder die ist hier jeden Samstag und Sonntag ab 10 Uhr genau richtig.

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Plantschen und staunen im ältesten Hallenbad Berlins

Das Stadtbad Charlottenburg ist nicht nur das älteste Hallenbad Berlins, sondern auch eines der schönsten. Mit einem Becken, das gerade mal 25 Meter lang ist, eignet es sich zwar nicht unbedingt für ambitionierte Schwimmer*innen, die ihre Bahnen ziehen wollen. Für alle, die in einer schönen Atmosphäre einfach nur planschen wollen, ist es aber genau das Richtige.

  • Stadtbad Charlottenburg – Alte Halle Krumme Str. 10, 10585 Berlin
  • Montag: 10–15 Uhr, Dienstag: 06–14.30 Uhr, 19–22 Uhr, Mittwoch & Freitag: 06–15 Uhr, 20–22 Uhr, Donnerstag, Samstag & Sonntag: 06–22 Uhr
  • regulär ab 3,50 Euro, ermäßigt ab 2 Euro

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Spannende Ausstellungen im Gropius Bau besuchen

Den Gropius Bau gibt es bereits seit 1881. Seither beherbergte er verschiedenste Sammlungen und Museen. Heute ist er nicht nur Tourist*innen-Magnet, sondern kann sich tatsächlich mit den renommiertesten Ausstellungen der Welt schmücken: von Ai Weiwei über David Bowie bis hin zu Fotografien von Dennis Hopper. Das alles kann natürlich nicht von der wunderbaren Architektur des Hauses ablenken, für die allein sich schon ein Besuch lohnt.

5

Exotische Pflanzen im Botanischen Garten entdecken

Vielleicht seid ihr mit der S-Bahn ja schon häufiger an der Station „Botanischer Garten“ vorbeigekommen, aber nie ausgestiegen. Jetzt wäre die richtige Zeit, das zu ändern. 43 Hektar Fläche und etwa 22.000 Pflanzenarten hat der über 100 Jahre alte Garten zu bieten. Dazu kommen 15 Gewächshäuser, darunter das Victoriahaus, in dem Riesenseerosen zu Hause sind oder das Farnhaus, in dem ihr euch fühlt wie in Jurassic World. Nach eurer Entdeckungstour könnt ihr euch im Café bei Kaffee und Kuchen entspannen. Ab Mitte Juli findet im Botanischen Garten übrigens das magische Jubiläum der Botanischen Nacht statt.

6

Bei Klanginstallationen und Tee entspannen und bewusst genießen im Reethaus

Eine ganz andere Art von Wellness erlebt ihr im Reethaus in Lichtenberg, direkt an der Spree. Jeden letzten Sonntag im Monat erwarten euch hier Klanginstallationen, Tee, Goodies aus der Bäckerei Sofi und Entspannung pur. Das Kollektiv Slowness hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gastfreundschaft, Kunst, Land und den eigenen inneren Garten zu pflegen. Die Dachschrägen im Reethaus wurden so konzipiert, dass der Sound rotieren und kreisen kann. Das sorgt für eine einzigartige Akustik, die man so nirgendwo sonst findet. Im Raum selbst liegt ihr auf japanischen Matten, hört den Sound aus jeder Richtung und könnt sogar spüren, wie er durch den ganzen Körper geht. Danach verwöhnt euch die Bäckerei Sofi aus Mitte mit ihren leckeren Backwaren und Tee, den ihr direkt am Wasser oder im wunderschön designten Reethaus genießen könnt. Tickets gibt es online für 7,50 Euro – für einen Sunday well spent!

*Reethaus rollstuhlgerecht, Terrasse nicht rollstuhlgerecht

7

Parcours-Challenge stellen und den MountMitte erklimmen

Big, bigger, MountMitte: In dem schon vom Weiten nicht übersehbaren Hochseilgarten könnt ihr sechs Parcours auf drei Etagen in bis zu 15 Metern Höhe erobern. Gerade im Frühling, wenn man noch nicht vom bloßen Aufstehen ins Schwitzen kommt, macht das besonders viel Spaß. Von oben habt ihr einen guten Blick über die Stadt oder auf die angeschlossene Beachvolleyball-Anlage – der größten innenstädtischen Beach-Anlage Europas wohlbemerkt. Und weil Sport ja bekanntlich hungrig und durstig macht, könnt ihr an der Strandbar den Tag bei Aperol und Pommes ausklingen lassen.

*nicht barrierefrei

8

Im Rooftop-Spa Club Olympus im Grand Hyatt entspannen

In Berlins schönstem Rooftop-Spa gibts Deluxe-Entspannung mit Hammerausblick! Das Club Olympus Day Spa liegt im 8. Stock vom 5-Sterne-Hotel Grand Hyatt direkt am Potsdamer Platz. Vom Trubel draußen bekommt ihr aber nichts mit, denn drinnen warten auf euch eine finnische Sauna, ein Dampfbad, ein Gym und Ruheräume zum Relaxen. Absolutes Highlight ist aber der Innenpool, wo ihr beim Bahnenziehen Blick über die Dächer der Stadt habt. Für die komplette Spa-Experience, gönnt euch noch eine Massage oder eine Kosmetikbehandlung.

*barrierefreies Spa, aber Stufen zum Pool

  • Club Olympus im Grand Hyatt Berlin Marlene-Dietrich-Platz 2, 10785 Berlin
  • Montag – Sonntag: 07–21 Uhr
  • 2 Stunden Day Spa: 40 Euro, Massage: ab 78 Euro, 60 min Massage oder Kosmetikbehandlung plus Tageseintritt in Spa und Gym: 148 Euro

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Traditionelle Onigiri und japanische Kultur erleben bei Oka Onigiri

Versteckt in den Bögen des Forums an der Museumsinsel gibt es bei Oka Onigiri die vielleicht schlichteste und gleichzeitig raffinierteste Form des japanischen Comfort Foods: Onigiri. Traditionell packen japanische Familien ihren Kindern diesen Snack als Stärkung für Schule oder Reisen ein. Bei Oka wird das Prinzip auf moderne, urbane Art weitergedacht: Bestellt wird online oder vor Ort ganz entspannt per QR-Code.

Zwei Onigiri sind das perfekte Mittagessen: sättigend, aber nicht zu schwer. Das Besondere: Der Reis wird hier bewusst nicht gewürzt, damit die hochwertigen Zutaten in der Füllung im Mittelpunkt stehen. Ob mit Fisch, Fleisch oder veggie – die Aromen sind klar, präzise und überraschend intensiv. Dazu passt das Interieur von Brinkworth Architekten: Blau, Gelb und Silber treffen aufeinander und schaffen einen ungewöhnlich warmen, modernen Raum, der genauso reduziert und elegant wirkt wie die Snacks selbst. Dabei bekommt ihr die Onigiri am klassisch japanischen Chef’s Table, also einem langen Tresen, der der offenen Küche zugewandt ist, frisch zubereitet und serviert.

Der Name „Oka“ bedeutet auf Japanisch „kleiner Hügel“ – eine Referenz an die Form der Onigiris. Kein Klischee, kein Kitsch, dafür ehrliche Handwerkskunst im handlichen Format. Wer zwischen Museumsinsel und Oranienburger Straße unterwegs ist und Lust auf eine schnelle, aber richtig gute Mahlzeit hat, kommt an Oka nicht vorbei.

Schaubühne

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Modernes Theater schauen in der Schaubühne

Thomas Ostermeiers Schaubühne gehört zu den spannendsten Theatern der Stadt. Allein die Architektur fasziniert: Das ursprünglich als Kino errichtete Haus kann dank modernster Technik in verschieden große Säle aufgeteilt werden, auf den Bühnen brillieren Schauspielstars wie Nina Hoss oder Lars Eidinger. Tagsüber könnt ihr euch nach einem ausgiebigen Spaziergang über den Kurfürstendamm im hauseigenen Café stärken, das euch auch nach den Vorstellungen noch zum Auswerten der Inszenierungen zur Verfügung steht.

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Bei Tacos, Drinks und guten Vibes in der Ringbar abhängen

Direkt an der S-Bahn Sonnenallee hat sich eine kleine Pilgerstätte für Bars entwickelt. Die Ringbar ist mittendrin und das große Plus: Hier gibt’s nicht nur Drinks, sondern auch richtig gute Tacos. Viele davon sind veggie oder vegan: gegrillter Kaktus mit Halloumi, Hibiskus oder vegane Chorizo mit Kartoffeln. Dienstags lohnt sich’s besonders, denn beim Taco Tuesday kostet jeder Taco nur 2 Euro. Dazu noch ein Tequila-Grapefruit-Chili-Drink oder ein frisches Bier, die sich sehr entspannt bei Kerzenlicht trinken lassen. Am Wochenende geht’s hier auch mal trubeliger zu. Alles in allem spektacolär!

Nicht barrierefrei (Stufe am Eingang)

Herbstvergnügen

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