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Nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Remscheid wird gegen einen 24-Jährigen auch wegen Mordverdachts ermittelt. Er soll in der Nacht zum vergangenen Donnerstag die Kontrolle über seinen mehr als 600 PS-starken Sportwagen verloren und eine 19-Jährige und eine 17-Jährige angefahren haben. Die 19-Jährige sei nun ihren Verletzungen erlegen, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft.
Bei dem Vorfall waren beide Frauen zunächst mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gekommen. Der beschuldigte Deutsche aus Remscheid sitzt in Untersuchungshaft. Dem 24-Jährigen war zunächst versuchter Mord in zwei Fällen vorgeworfen worden, wie Staatsanwalt Heribert Kaune-Gebhardt schilderte.
Der Fahrer steuerte einen Wagen mit 640 PS
Jetzt gehe es noch in einem Fall um versuchten Mord, bei den Ermittlungen zur getöteten 19-Jährigen inzwischen aber um Mordverdacht. „Nach dem Tod der Geschädigten ist nun in einem Fall rechtlich eine vollendete Tat gegeben in Tateinheit mit einem Versuch.“
Nach bisherigen Erkenntnissen soll das Fahrzeug des Beschuldigten mit etwa 640 PS motorisiert gewesen sein, sagte der Staatsanwalt. Zum Fahrer erläuterte er: „Es wird die billigende Inkaufnahme eines tödlichen Ausgangs vorgeworfen.“ Die Ermittlungen dauerten an. Zudem habe sich der Verdacht erhärtet, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand.
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