„24-dimensionales – Mathlog“
Nach einigen kurzen Ansprachen gab es zunächst den Vor-Vortrag von Jürgen Richter-Gebert über Spaziergänge in der vierten Dimension und speziell den 120-Zell, ein 4-dimensionales Polytop, dessen Rand aus 120 Dodekaedern besteht und als diskretisierte Hopf-Faserung verstanden werden kann.
Im Hauptvortrag von Maryna Viazovska ging es dann um das Leech-Gitter, ein Gitter im 24-dimensionalen Raum, das man mit Hilfe des in der Informationsübertragung wichtigen Golay-Codes konstruiert und mit dem in den 70er Jahren das Problem gelöst wurde, die maximale Zahl von einander berührenden Einheitssphären (Kusszahl) im 24-dimensionalen Raum zu finden.





Natürlich war es ein anderes Format, als man es sonst von Gauß-Vorlesungen gewohnt ist, aber jedenfalls ein sehr interessanter Vortrag und auch das Programm vor und nach dem Vortrag und die Diskussion von Fragen sehr gut gemacht.
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