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#3:1 gegen Gladbach: Kainz trifft zweimal beim Kölner Derbysieg

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Für den ersten Saisonsieg des FC gibt es keine komplizierten Erklärungen. Die Mannschaft von Steffen Baumgart erzwingt das 3:1 gegen Gladbach einfach. Zwei Strafstöße helfen entscheidend.

Mitunter ist der Grund für den Ausgang von Fußballspielen erstaunlich simpel. Beim 3:1-Sieg des 1. FC Köln im Derby gegen Borussia Mönchengladbach waren weder Strategie noch individuelle Klasse und auch keine Zufälle entscheidend, das Team von Steffen Baumgart investierte einfach mehr Energie. Am Ende gewannen die Kölner durch zwei von Florian Kainz verwandelte Elfmeter sowie einen späten dritten Treffer durch Luca Waldschmidt, der nach dem ersten Saisonsieg des FC sagte: „Wir haben uns endlich mal für den Aufwand belohnt.“

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Die Partie hatte aufgrund einer exzessiven Pyrotechnikshow der Kölner Fans in der Südkurve sechs Minuten später begonnen als geplant, auf einem Banner stand: „Es gibt heute nur einen Sieger. 11 rot-weiße Krieger“. Die Spieler schienen diese Aggressivität von den Rängen geradezu aufzusaugen, jedenfalls wirkten auch die Kölner Aktionen in der Anfangsphase wie ein Feuerwerk.

Der Ball lief gut durchs Mittelfeld, die Kölner gewannen praktisch alle entscheidenden Zweikämpfe, es gab etliche gefährliche Abschlüsse. Und nach sieben Minuten entschieden die Unparteiischen um Deniz Aytekin nach Ansicht der Videobilder auf Handelfmeter für den FC. Manu Koné war mit abgespreizten Armen in einen Schuss von Waldschmidt hereingesprungen, woraufhin Kainz seinen ersten Treffer erzielte.

„Eine schreckliche erste Halbzeit“

Es war ein imposanter Beginn, von dem sich die klar unterlegenen Gladbacher erst in der Pause etwas erholten. „Wir haben eine schreckliche erste Halbzeit gespielt, die ich mir so nicht erklären kann“, sagte Julian Weigl später. Echte Gefahr vor dem Tor aus dem Spiel heraus erzeugten die Gladbacher aber auch nach der Pause nie. Allerdings nutzten sie eine Ecke zum glücklichen Ausgleich, als Kölns Eric Martel seinen Gegenspieler Nico Elvedi aus den Augen verlor, der zum 1:1 traf (63.).

An diesem Tag waren die Kölner aber so deutlich stärker, dass sie den Sieg regelrecht erzwangen. „Wir haben schon gewusst, um was es heute geht, und so sind wir auch aufgetreten“, sagte Kainz. „Wir waren aggressiv und giftig, und hintenraus haben wir es dann ganz gut gemacht.“ Zunächst sah Gladbachs Koné nach einem Tritt an den Knöchel von Ljubicic, der vom VAR überprüft worden war, die Rote Karte (73.).

Kurz darauf traf Torwart Nicolas bei einem Abwehrversuch Waldschmidt mit der Faust am Kopf, woraufhin die Kölner ihren zweiten Elfmeter schießen durften. Im ersten Versuch scheiterte Kainz noch an Nicolas, der sich zu früh nach vorne bewegt hatte, der zweite saß (76.). Aber erst als Waldschmidt schließlich mit seinem starken linken Fuß zum 3:1 getroffen hatte (90.), war die Partie entschieden.

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