7 Liebesfilme, die verboten sein müssten

7 Liebesfilme, die verboten sein müssten

All diese Filme haben in Katharina Samoylovas Augen eines gemeinsam: Sie romantisieren Muster, die in der Realität Menschen in destruktive und oft sogar gefährliche Beziehungen führen. Diese Filme normalisieren Kontrolle, Grenzüberschreitungen, Manipulation und emotionale Achterbahnen als wahre Liebe. „Genau deshalb sind sie so gefährlich: Nicht weil sie Unterhaltung sind, sondern weil sie Prägung sind – besonders für junge Menschen, die gerade lernen, was Liebe ist“, so die Psychologin.

Was diese falschen Überzeugungen anrichten können, sieht Katharina Samoylova immer wieder in ihrem Job: „Ich habe bereits viele Frauen begleitet, deren Liebesgeschichte einem Hollywood-Film ähnelte – oder zumindest filmreif war. In den Gesprächen mit diesen Frauen kam fast immer heraus, dass sie zutiefst überzeugt sind, dass Liebe genau so sein muss: Drama, Schmerz, Achterbahn.“ Die Psychologin betont, dass wir in dieser Sache natürlich viel von unseren Eltern und unseren eigenen Familiendynamiken lernen würden. Durch toxische Liebesfilme wird dieses falsche Bild von Liebe allerdings immer wieder gefestigt, normalisiert und romantisiert.

Eine mögliche Lösung, die Katharina Samoylova für sinnvoll hält: „Es sollte neben den üblichen Warnungen vor sexuellen Handlungen, Drogen oder Gewalt auch klar gekennzeichnet werden, wenn in einem Film toxische Beziehungsdynamiken wie Manipulation, Betrug, Kontrolle oder emotionale Erpressung als romantische Liebe dargestellt werden.“ Denn am Ende führt das, was auf der Leinwand als aufregend und leidenschaftlich inszeniert wird, im realen Leben zu zerstörerischen Beziehungen.

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