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Üble Sache für alle ADAC-Mitglieder. Sie müssen sich auf steigende Beiträge einstellen. Das könnte die massivste Erhöhung seit Gründung des Vereins 1903 werden. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V. zählt über 22 Millionen Mitglieder und ist damit der größte Automobilklub Europas. Zuletzt hatte er die Preise vor sechs Jahren angehoben, nun ist es wohl wieder an der Zeit. Damals waren es allerdings nur zehn Prozent mehr, die Mitglieder draufzahlen mussten, um weiterhin alle Leistungen des Clubs zu beziehen. Nun könnte es deutlich teurer werden.
ADAC: Sie müssen am meisten draufzahlen
„Nach sechs Jahren mit stetig steigenden Kosten muss auch der ADAC über eine Beitragsanpassung nachdenken“, bestätigt eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Sie skizziert eine „außergewöhnliche Kostenentwicklung“ in den vergangenen paar Jahren. „Das gilt vor allem für hohe Energiekosten sowie für die Aufwände für Personal, Ersatzteile, Abschlepp- und Werkstattleistungen. Seit 2020 sind die Lebenshaltungskosten um 23,7 Prozent gestiegen, der Autokostenindex um über 30 Prozent.“
Will der ADAC diese Kostensteigerungen 1:1 an die Mitglieder weitergeben? Das ist noch nicht klar, die Sprecherin wollte hierzu bislang keine konkreten Zahlen nennen. Doch der Business Insider will konkrete Angaben aus internen Dokumenten erfahren haben. Denen nach dürfte es vor allem für Premium-Mitglieder teurer werden. Es ist von einer Beitragsanpassung um bis zu 25 Prozent nach oben die Rede.
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ADAC: Beitragssteigerung um 20-25 Prozent
Aktuell zahlen Premium-Mitglieder 139 Euro im Jahr, doch nach der Anpassung könnten es 174 Euro sein. Das wäre eine Steigerung um gut 25 Prozent. Bei Plus-Mitgliedern liegt der Aufpreis aller Voraussicht nach bei 20 Euro, von 94 auf 114 Euro, was etwa 21 Prozent mehr sind. Basis-Kunden trifft es beinahe ebenso hart mit einer Steigerung um knapp 19 Prozent. Hier könnten die Preise von 54 auf 64 Euro um 10 Euro pro Jahr steigen.
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Sechs Jahre lang keine Beitragserhöhung und auch keine Einschränkung des Leistungsprofils, dazu die allgemeine Preissteigerung und Inflation – für den ADAC sind das offenbar genug Gründe für eine Anpassung nach oben. Beschlossene Sache ist das Ganze allerdings dennoch nicht – zumindest noch nicht. Der Verein wird erst am 23. Mai bei der Hauptversammlung darüber abstimmen. Sollte sich der ADAC dafür entscheiden, würden die neuen Beiträge dann ab kommendem Jahr, 2027, in Kraft treten. Ob der Automobil-Club dann einer Kündigungswelle entgegenblickt?
Bildquellen
- Sprit-Notstand an Tankstellen! Diesel und Benzin werden knapp, Verkauf eingeschränkt: inside digital mit Material von Valeriia Neganova / Unsplash & Jonas Denil / Unsplash
- Der ADAC will die Preise erhöhen.: Alexander Fedosov/Krakenimages.com/Shutterstock.com/Collage Inside Digital
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