ADAC: Etliche Autofahrer machen im Februar denselben Fehler

ADAC: Etliche Autofahrer machen im Februar denselben Fehler
Jedes Jahr gibt es Autofahrer, die genau denselben Fehler immer wieder aufs Neue begehen. Gerne um den Februar oder März rum. Und dieses Jahr könnte es noch schlimmer werden als sonst. Jetzt schlägt der ADAC Alarm.

Autofahrer am Lenker
ADAC: Etliche Autofahrer machen im Februar denselben FehlerBildquelle: Suthida Phensri / shutterstock.com

Endlich. Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen jenseits die 20 Grad Celsius und der Tatendrang ist hoch. Insbesondere Autofahrer lesen die Anzeichen oftmals falsch und handeln, wenn es angebracht wäre, zu warten. Die Folge: 60 Euro Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg. Und das im günstigsten Fall.

Noch ist es definitiv zu früh

Was viele Autofahrer zu vergessen scheinen: Obwohl die Temperaturen aktuell beinahe schon sommerlich sind, herrscht nach wie vor der Winter. Bereits kommende Woche könnten die Temperaturen wieder deutlich fallen. Oder übernächste Woche, um genau zu sein. Das verspricht zumindest die aktuelle Wettervorhersage. Deshalb warnt der ADAC nun davor, bereits jetzt auf Sommerreifen zu wechseln.

Üblicherweise gilt die Faustregel „von O bis O“. Heißt: von Oktober bis Ostern. In dieser Zeit sollten Autofahrer normalerweise auf Winterreifen setzen. Denn bei Eis und Schnee sind die Bremswege mit Sommerreifen laut den Experten des Automobilklubs doppelt so lang, wie mit Winterreifen. Da sind vermeidbare Unfälle praktisch vorprogrammiert. Wie es etwa in 2013 der Fall war, als im März unerwartet Schnee- und Glättechaos herrschte.

Die Winterreifenpflicht gilt

In Deutschland gibt es keine klare Regelung dazu, von wann bis wann Winterreifen benutzt werden müssen. Stattdessen gilt die situative Winterreifenpflicht. Sollte also wider Erwarten eine Hitzewelle das Land bereits im Februar langfristig erwärmen, wären Sommerreifen rechtlich betrachtet durchaus zugelassen. Nur ist die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario ziemlich gering.

Wahrscheinlicher ist, dass das Wetter wieder umschlägt und man bei einer Polizeikontrolle 60 Euro Bußgeld zahlt und einen Punkt in Flensburg erhält. Laut Bußgeldkatalog hieße der offizielle Grund in diesem Fall: Im Winter mit nicht angepasster Bereifung gefahren.

Übrigens: Seit Oktober 2024 dürfen nur noch Winter- und Ganzjahresreifen mit Alpine-Symbol gefahren werden. Dabei handelt es sich um einen Berg mit einer Schneeflocke darin. Wer stattdessen lediglich eine M+S-Kennzeichnung vorfindet, dem drohen abermals hohe Geldstrafen und Punkte.

Bildquellen

  • Winterreifen kaufen: Das solltest du auf keinen Fall tun: Jahongir ismoilov / Unsplash
  • ADAC: Etliche Autofahrer machen im Februar denselben Fehler: Suthida Phensri / shutterstock.com

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