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#Aichach-Friedberg: Auf den Spuren der Aichacher Stadtgrenze wandeln

„Aichach-Friedberg: Auf den Spuren der Aichacher Stadtgrenze wandeln“




Das Buch „Altbayern in Schwaben“ widmet sich der Heimatgeschichte im Wittelsbacher Land. Konrad Cremer weiß, wo der Aichacher Burgfrieden verlaufen ist.

Schon seit über 20 Jahren gibt der Landkreis die Heimatbuchreihe Altbayern in Schwaben heraus. Acht eh­renamtliche Autorinnen und Au­to­ren bieten in der neuen Ausgabe in neun Beiträgen viele neue, bisher unbekannte historische Aspekte über das Wittelsbacher Land. In einer Serie stellt sie der Leiter des Redaktionsteams, Wolfgang Brandner, vor. Wer etwas über den Burgfrieden von Aichach wissen möchte, wird bei Konrad Cremer fündig.

Ein Erkennungszeichen historischer Städte ist die Stadtmauer, die sie umgibt. Jedoch reichte der Einflussbereich der Städte oft weit über die Stadtmauer hinaus bis zur Grenze des sogenannten Burgfriedens. Heute würde man wohl von einer Flurgrenze sprechen. Sehr wahrscheinlich war die historische Burgfriedensgrenze von Aichach durch zehn Steine gekennzeichnet. In Aichach hat sich ein einziger Grenzstein erhalten.

Aichachs Burgfrieden war ein nach Osten gewölbter Halbmond

Auf der Karte erscheint der Burgfrieden von Aichach wie ein nach Osten gewölbter Halbmond, mit einer ungewöhnlichen Ausbuchtung nach Südwesten. Möglicherweise wollte man mit dieser Erweiterungsfläche einen Ausgleich für die sonst unzureichende Burgfriedensfläche schaffen.

In diesem Gebiet westlich von Ecknach lagen der Fax und das Moos, Weideflächen, die seit alters her von Ecknachern und Aichachern gemeinsam genutzt wurden. Vielleicht hatten die Aichacher gehofft, dass sie die Weiderechte bei Ecknach ganz für sich beanspruchen könnten, wenn die Gründe erst einmal in ihrem Burgfrieden lägen. Dieser Versuch wurde tatsächlich gegen Ende des Dreißigjährigen Kriegs unternommen.

Dem Autor Konrad Cremer ist es gelungen, den Verlauf der im Jahr 1563 festgelegten Burgfriedensgrenze, die rund um die Stadt Aichach entlang der Fluren von Algertshausen, Unterschneitbach, Ecknach, Untergriesbach und Unterwittelsbach verläuft, zu rekonstruieren. Cremer lädt mit seinem Beitrag geradezu zu einer historischen Wanderung auf den Spuren der Aichacher Stadtgrenze ein.

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Bezug: Der ganze Text zu diesem Thema ist im bebilderten Jahrbuch „Altbayern in Schwaben 2021“ nachzulesen. Das Heimatbuch ist im Buchhandel zum Preis von 15,90 Euro erhältlich (ISBN 978-3-9813801-9-4) oder kann auch direkt beim Landratsamt bezogen werden: www.lra-aic-fdb.de/hier-leben/kultur/altbayern-in-schwaben.

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