
Nach dem Tod der Kamerafrau Halyna Hutchins durch einen Schuss bei Dreharbeiten zu dem Western „Rust“ will Alec Baldwin nicht ein weiteres Mal Schadenersatz zahlen. Der Schauspieler beantragte jetzt die Abweisung einer Klage, in der die ukrainischen Eltern und die Schwester der Verstorbenen eine Summe in unbekannter Höhe fordern.
Olga Solovey, Anatolii Androsovych und Svetlana Zemko hatten Baldwin vorgeworfen, als Hauptdarsteller und Mitproduzent die Sicherheitsvorkehrung am Set in Santa Fe (New Mexico) missachtet zu haben. Hutchins war Ende Oktober 2021 tödlich verletzt worden, als der Fünfundsechzigjährige bei einer Probeszene den Revolver auf sie richtete.
In den kommenden Monaten muss sich Baldwin wegen fahrlässiger Tötung vor einem Strafgericht verantworten. Nach einer Zivilklage hatte er sich im vergangenen Jahr schon mit dem Ehemann der Kamerafrau, Matthew Hutchins, auf Schadenersatz in nicht genannter Höhe geeinigt.
Wie der Golden-Globe-Gewinner das Gericht in Los Angeles jetzt wissen ließ, hätten die Eltern und Schwester der Kamerafrau dagegen keinen Anspruch auf eine Zahlung. Hutchins‘ Kontakt zu ihrer ukrainischen Familie sei schon vor Jahren abgebrochen.
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