Amazon arbeitet an „Life Is Strange“-Serie – und das könnte erst der Anfang sein

Amazon arbeitet an „Life Is Strange“-Serie – und das könnte erst der Anfang sein

Amazon stellt die Weichen für eine neue Videospieladaption. Eine bessere Vorlage als „Life Is Strange“ könnte es dafür meiner Meinung nach nicht geben.

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Mit „Fallout“ hat Prime Video eines der weltweit beliebtesten Videospiele adaptiert – und direkt einen Serien-Hit gelandet. Staffel 2 startet noch dieses Jahr im Stream. Doch Amazon möchte den Erfolgszug noch viel weiter führen. Grundlage dafür ist ein Mystery-Game, auf dessen Umsetzung ich schon seit zehn Jahren warte: „Life Is Strange“.

Was Videospiele für Film- und Serienschaffende zu einem gefährlichen Unterfangen macht, erfahrt ihr im Video:

„Monumentale Adaption“: Amazon hat mit „Life Is Strange“ Großes vor

Wie Amazon verkündet, wird „Life Is Strange“ in Zusammenarbeit mit Square Enix, Story Kitchen und LuckyChap als Serie für Prime Video produziert. Charlie Covell („End of the F***ing World“) – selbst Fan des Spiels – ist als Drehbuchautorin, ausführende Produzentin und Showrunnerin gesetzt.

Nick Pepper, Leiter von US SVOD TV & Serienentwicklung bei Amazon MGM Studios, legt große Hoffnung in das Projekt (via Variety):

„Die Serie ist bei Charlie Covell in besten Händen, die eine fesselnde Geschichte basierend auf dem legendären Videospiel geschrieben hat. Charlie und ihre fantastischen Mitarbeitenden bei LuckyChap, Story Kitchen und Square Enix sind das perfekte Team, um eine monumentale Adaption zu liefern, die sowohl treue Fans als auch ein neues Publikum begeistern wird.“

Darum warte ich seit 10 Jahren auf eine „Life Is Strange“-Serie

In „Life Is Strange“ bemerkt Fotografiestudentin Max, dass sie die Zeit zurückdrehen, dadurch Handlungen revidieren und die Zukunft beeinflussen kann. Mit diesem Butterfly-Effekt als Gabe muss Max das Leben ihrer Kindheitsfreundin Chloe retten, ehe sie gemeinsam ein dunkles Geheimnis in ihrer Heimatstadt Arcadia Bay aufdecken.

Jede Entscheidung, die die spielende Person in „Life Is Strange“ trifft – oder eben nicht trifft – hat weitreichende Konsequenzen, die den Spielverlauf maßgeblich entscheiden. Das Ausmaß dessen macht sich manchmal in wenigen Minuten, manchmal aber erst Spielstunden später bemerkbar.

Maßgeblich an der Handlung beteiligt sind Missionen, die über Leben und Tod entscheiden können und mich damit nachhaltig beeinflusst haben. Ich bin mehr als gespannt, wie das Team um Covell die verschiedenen Ebenen und Abzweigungen von „Life Is Strange“ auf die Bildschirme bringen wollen – und welches Ende das Amazon-Publikum am Ende zu verarbeiten hat.

„Life Is Strange“ könnte für Amazon erst der Anfang sein

Obwohl das Drehbuch von Charlie Covell bereits finalisiert sein dürfte, ist noch nicht bekannt, wann „Life Is Strange“ bei Amazon an den Start geht. Ebenso ungewiss ist der Cast. Im Interview mit Seventeen hat „Wednesday“-Star Emma Myers aber schon ihr Interesse an der Rolle der Max Caulfield bekundet.

Übrigens: Es muss nicht zwangsweise bei einer Staffel „Life Is Strange“ bleiben. Nach dem erfolgreichen Videospielauftakt im Jahr 2015 folgten weitere Games:

„Life Is Strange“ könnte sich also zu einer möglichen Anthologie-Serie bei Prime Video entwickeln. Während das erste Spiel bei Amazon mit 4,4 von 5 möglichen Sternen bewertet wurde, kommen „Double Exposure“ und „True Colors“ mit 4,5 Sternen sogar noch besser weg.

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