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#Analyse zeigt: So viel Geld kannst du mit einer effizienten Wärmepumpe einsparen

Wer eine effiziente Wärmepumpe besitzt, kann damit kräftig Heizkosten einsparen. Aktuelle Auswertungen eines beliebten Tarifwechsel-Service stellten fest, wie groß das Einsparpotenzial effizienter Wärmepumpen gegenüber Gasheizungen bei aktuellen Tarifkosten ausfällt.

Analyse zeigt - So viel Geld kannst du mit einer effizienten Wärmepumpe einsparen
Analyse zeigt – So viel Geld kannst du mit einer effizienten Wärmepumpe einsparenBildquelle: Vaillant

Sowohl Gas– als auch Strompreise haben sich mittlerweile stabilisiert. Mittlerweile finden sich wieder Gastarife unter 9 Cent pro Kilowattstunde laut Verivox. Wärmepumpen-Tarife sind mit durchschnittlich 25 Cent pro Kilowattstunde auf den ersten Blick scheinbar teurer. Effiziente Wärmepumpen gewinnen jedoch wesentlich mehr Wärme aus einer Einheit an Strom als Gasheizungen. Eine effizient arbeitende Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von 4 braucht lediglich 5.000 kWh Strom, um 20.000 kWh Wärme zu erzeugen.

Effiziente Wärmepumpen sparen bis zu 30 Prozent an Energiekosten

Vergleicht man die aktuellen Neukundentarife für Gas mit denen für Wärmepumpen, ergibt sich ein großes Einsparpotenzial. Für 20.000 Kilowattstunden Erdgas zahlt ein Neukunde zurzeit 1.774 Euro. Die 5.000 Kilowattstunden Strom hingegen, die Besitzer einer effizienten Wärmepumpe benötigen, bekommst du bereits für 1.241 Euro. Damit sind die Stromkosten für die Wärmepumpe bereits um die 30 Prozent günstiger als das Heizen mit einer Erdgas-Heizung.

Bei ineffizienten Wärmepumpen sieht die Rechnung dafür anders aus. Bei Modellen, die lediglich eine Jahresarbeitszahl von 2,7 aufweisen, liegen die Heizkosten zurzeit sogar 4 Prozent über der von Gasheizungen. Hier zahlen Kunden für die benötigten 7.500 kWh Strom rund 1.837 Euro. Je effizienter die Wärmepumpe arbeitet, desto mehr Geld spart man ein. Dabei ist jedoch nicht immer die Wärmepumpe selbst ein Grund dafür, warum die Wärmeenergie nicht sinnvoll genutzt wird.

Eine mangelhafte Dämmung, zugige Fenster und Türen oder weniger geeignete Heizkörper können dazu führen, dass die Effizienz des Gerätes im Alltag sinkt. Entweicht zu viel Wärme über die Gebäudehülle, muss die Wärmepumpe viel mehr Wärme erzeugen, um Räume auf der gleichen Temperatur zu erhalten. Der damit verbundene Mehrverbrauch an Strom erhöht die Kosten und senkt die Ersparnis. Die besten Ergebnisse erzielt man mit Wärmepumpen daher in gut isolierten Gebäuden, die mit ihrem Wärmebedarf wenigstens unter der 150 kWh pro m² Grenze liegen.

Reale Ersparnis dürfte bei effizienten Systemen noch größer ausfallen

Tatsächlich können Kunden mit einem Jahresgasverbrauch von 20.000 kWh sogar davon ausgehen, dass die Betriebskosten ihrer Wärmepumpe etwas unter den 5.000 kWh liegen. Gas ist als Heizmedium noch ineffizienter als reiner Strom, weshalb je nach Gas 1,2 bis 1,3 kWh Energie benötigt werden, um eine Einheit an Wärme zu gewinnen. Noch schlechter sind synthetische hergestellte Gase wie Wasserstoff, die in der Herstellung noch mehr Energie benötigen. Bei 20.000 kWh Gas dürfte die tatsächliche Menge an gewonnener Wärme zwischen 15.385 und 16.667 kWh liegen. Folglich liegt die Heizleistung, die eine Wärmepumpe für den gleichen Effekt erreichen muss, auch unter den 20.000 kWh Gas. Für den gleichen Wärmegewinn sollten effiziente Wärmepumpen mit einer JAZ von 4 also bereits 3.846 bis 4.167 kWh genügen.

Die jährlichen Betriebskosten liegen mit rund 961 bis 1.042 Euro in der Praxis nochmal fast 200 Euro unter dem Orientierungsvergleichswert. Sorgt man zugleich mit dem Einbau der Wärmepumpe für weitere, kleine Sanierungen, um etwa zugige Fenster und Türen zu verhindern oder installiert zugleich smarte Thermostate, lässt sich das Einsparpotenzial weiter vergrößern. Trotzdem ist der direkte Vergleich über den jährlichen Gasverbrauch die einfachere Vergleichsanalyse. Denn der Wärmebedarf schwankt durch viele Faktoren, die teilweise auch nicht vom Haussystem beeinflusst werden. Dazu kann bereits ein kälterer Herbst oder Winter trotz aller Sparmaßnahmen größere Veränderungen im Verbrauch hervorrufen. Ebenso sind die jeweiligen Energiepreise nicht konstant. Zu Beginn des Jahres waren die Gaspreise für Neukunden beispielsweise noch fast doppelt so hoch wie mittlerweile. Durch diese Vergleichsrechnung sind Schwankungen durch sich stetig verändernde Bedingungen bereits in der Schätzung besser berücksichtigt.

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