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Die Aerox 3 Gen 2 von SteelSeries ist die aktuelle Flaggschiff-Maus des Zubehör-Herstellers. Ich habe sie getestet und war besonders neugierig, wie sie sich im direkten Vergleich zum Vorgänger schlägt.
Schon beim Auspacken wird klar, dass hier der Fokus weiterhin auf geringem Gewicht, hoher Performance und einem auffälligen Design liegt.
Lieferumfang
- SteelSeries Aerox 3 Wireless Gen 2 Maus
- USB-C-Ladekabel (leichtes, flexibles Mesh-Kabel)
- USB-C Wireless Dongle
- USB-C auf USB-A Adapter
- Kurzanleitung und Dokumentation

Design und Verarbeitung: Das Wabendesign im Fokus
Das auffälligste Merkmal bleibt das Wabendesign. Die Maus ist sowohl oben als auch unten mit einer offenen Honeycomb-Struktur versehen. In der Praxis habe ich das sehr schnell zu schätzen gelernt.
Durch die offenen Waben ist die Maus äußerst leicht, was sich besonders bei schnellen Bewegungen und längeren Gaming-Sessions bemerkbar macht. Noch wichtiger für mich war allerdings die Belüftung: Meine Handfläche wird spürbar besser gekühlt als bei geschlossenen Mäusen. Gerade bei intensiven Spielen oder höheren Temperaturen hatte ich deutlich weniger Probleme mit schwitzigen Händen.
Die Vorteile des Wabendesigns zeigen sich für mich klar:
- Hervorragende Luftzirkulation sorgt für trockene Hände
- Deutlich reduziertes Gewicht für schnelle und präzise Bewegungen
- Auffälliges, modernes Gaming-Design
Ein kleiner Nachteil ist, dass sich durch die offenen Waben leichter Staub ansammeln kann. Allerdings wirkt die Schutzbeschichtung der Gen 2 hier hochwertig und gibt ein sicheres Gefühl.
Sensorleistung, DPI und Abtastraten
Ein großer Fortschritt bei der Gen 2 ist der verbaute TrueMove-Air-Sensor. In meinen Tests hat sich dieser als äußerst präzise und zuverlässig erwiesen.
Die wichtigsten Punkte zur Sensorleistung:
- Bis zu 26.000 DPI einstellbar
- Sehr sauberes Tracking ohne Aussetzer oder Beschleunigungsfehler
- Lift-off-Distance einstellbar – praktisch beim Anheben der Maus
- Reaktionsschnelles Verhalten auch bei schnellen Flicks
Die DPI lassen sich flexibel anpassen. Standardmäßig sind mehrere Presets vorhanden (z. B. 400, 800, 1600, 2400, 3200), ich konnte diese aber individuell feinjustieren. Besonders praktisch ist, dass sich X- und Y-Achse getrennt konfigurieren lassen, wenn man das möchte.
Auch bei den Abtastraten hat SteelSeries nachgelegt. Die Maus unterstützt:
- 1.000 Hz Standard-Polling
- Bis zu 4.000 Hz (4K Polling) ohne zusätzliches Upgrade
Gerade beim 4K-Polling habe ich eine noch direktere Umsetzung meiner Bewegungen gespürt. SteelSeries gibt hier eine extrem niedrige Klicklatenz von rund 1,2ms an, was sich im schnellen Gameplay auch nachvollziehbar anfühlt.
Performance und Technik
Im Einsatz liefert die Maus genau die Leistung, die ich mir von einer High-End-Gaming-Maus erwarte. Der Sensor arbeitet präzise und zuverlässig, egal ob im Alltag oder beim Gaming.
Besonders gefallen haben mir:
- Sehr geringe Latenz im 2,4-GHz-Modus
- Zusätzlicher Bluetooth-Modus für flexible Nutzung
- Stabile Verbindung ohne Aussetzer
- Gute Akkulaufzeit, die sich im Alltag bewährt
Bis zu 200h im Bluetooth-Modus, 120h im 2,4-GHz-Modus - Das geringe Gewicht von 68 Gramm
- Laut Hersteller sind bis zu etwa 120 Stunden bei 1.000 Hz möglich, bei Nutzung von 4K-Polling sinkt die Laufzeit entsprechend, was in der Praxis aber absolut nachvollziehbar ist.
- Die Klicks fühlen sich direkt und knackig an, und auch das Scrollrad wurde gegenüber dem Vorgänger leicht verbessert und wirkt etwas definierter.
Software, Anpassung und Aim-Trainer
Ein wichtiger Bestandteil des Gesamterlebnisses ist die SteelSeries GG Software. Hier konnte ich die Maus sehr umfangreich an meine Bedürfnisse anpassen.
Die Software bietet unter anderem:
- Anpassung von DPI-Stufen und Sensitivity
- Einstellen der Polling-Rate (bis 4.000 Hz)
- RGB-Konfiguration
- Tastenbelegung und Makros
- Energieoptionen und Wireless-Einstellungen
Besonders interessant fand ich den integrierten Sensitivity Matcher. Dieses Tool hilft dabei, Einstellungen von anderen Mäusen zu übernehmen oder schneller eine vertraute Sensibilität zu finden.
Zusätzlich gibt es innerhalb der Software Funktionen für Aim-Training bzw. Zieloptimierung. Diese Tools helfen dabei:
- die eigene Mausbewegung zu analysieren
- die optimale Sensitivität zu finden
- die Zielgenauigkeit langfristig zu verbessern
Gerade für FPS-Spieler ist das ein echter Mehrwert, weil man die Maus nicht nur nutzt, sondern auch aktiv auf das eigene Aim optimieren kann.

Vergleich zum Vorgänger
Da ich das Vorgängermodell ebenfalls genutzt habe, sind mir einige Unterschiede direkt aufgefallen.
Verbesserungen der Gen 2:
- Die Akkulaufzeit ist spürbar besser geworden
- Die Wireless-Verbindung wirkt noch stabiler und effizienter
- Die Schutzbeschichtung wurde verbessert und schützt besser vor Wasser und Staub
- Gewicht und Balance wirken noch einmal leicht optimiert
Unverändert geblieben sind:
- Das charakteristische Wabendesign
- Die flache Form, die sich besonders für Claw- und Fingertip-Grip eignet
- Die RGB-Beleuchtung
- Das ultraleichte Konzept
Mein Fazit
Für mich ist die SteelSeries Aerox 3 Wireless Gen 2 eine konsequente Weiterentwicklung eines bereits sehr guten Produkts. Die Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger sind nicht revolutionär, aber sinnvoll und im Alltag spürbar.
Besonders überzeugt haben mich das geringe Gewicht und das Wabendesign, das tatsächlich für eine bessere Belüftung sorgt. Gerade wenn man länger spielt, merkt man den Unterschied deutlich.
Insgesamt bekommt man hier eine sehr leichte, leistungsstarke und durchdachte Gaming-Maus, die sich vorwiegend an anspruchsvolle Spieler richtet.
Die UVP für die SteelSeries Aerox 3 Wireless Gen 2 Maus beträgt auf der Webseite 109,99 €. Im Einzelhandel ist sie derzeit ebenfalls nicht günstiger zu bekommen.
Disclaimer: Das Testmuster wurde uns vom Hersteller kostenlos überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht oder eine Verpflichtung zur Veröffentlichung gab es nicht.
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Über den Autor

Daniel Heithorn
Seit 386er Zeiten Gamer und PC-interessiert.
Für euch schreibe ich meist über Xbox, Gaming und Zubehör
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