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Das Tischtuch zwischen Claude-Entwickler Anthropic und der aktuellen US-Administration ist zerschnitten, nachdem das Unternehmen die Vermeidung anlassloser Massenüberwachung und die Nicht-Verwendung in vollautonomen Waffensystemen zu Bedingungen erklärt hat. Seitdem wurde nicht nur der angestrebte Vertrag über 200 Millionen USD gekündigt, sondern Anthropic auch mit verschiedenen Sanktionen belegt und Claude’s Nutzung in Behörden wie dem Pentagon schnellstmöglich auslaufen soll.
Während Anthropic bereits eine Klage gegen diese Schritte angekündigt hat, will Microsoft zumindest im zivilen Sektor weiter auf die Modelle von Claude setzen. Das berichtet CNBC in einem aktuellen Beitrag. Der Schritt ist für die Redmonder nicht ohne Risiko, beliefern sie mit Produkten wie Azure und Microsoft 365 doch ebenfalls Behörden wie das Pentagon und andere Einrichtungen. Entsprechend wurde die Ankündigung zuvor von den hauseigenen Juristen eingehend geprüft.
Demnach soll Claude in Diensten wie GitHub, Microsoft 365 und Microsoft AI Foundry für Kunden im nicht-verteidigungsbezogenen Bereich weiterhin verfügbar sein. Kunden wie das Pentagon bleiben ausdrücklich außenvor. Ob dieser Schritt auch dauerhaft bestehen wird, wird sich noch zeigen müssen.
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Über den Autor

Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und den Entwicklerthemen zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.
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