Mit der neuen Doku-Reihe «Fuck the Planet» und einer Reportage aus dem Irak beleuchtet Arte die Ursachen und Folgen des Klimawandels aus unterschiedlichen Perspektiven.
arte stellt seinen Abend ganz in den Dienst der Klimakrise. Ab 20.15 Uhr zeigt der Sender die dreiteilige Dokumentationsreihe «Fuck the Planet Ist unser Klima noch zu retten?», die ihre Erstausstrahlung feiert. Der erste Teil von «Fuck the Planet» führt nach Jakarta, wo der steigende Meeresspiegel die indonesische Millionenmetropole zunehmend bedroht. Die Dokumentation zeigt, dass Wissenschaftler bereits seit Jahrzehnten vor den Folgen der Erderwärmung warnen, politische und wirtschaftliche Interessen jedoch häufig wirksamere Gegenmaßnahmen verhinderten.
Ab 21.00 Uhr zeichnet die zweite Episode die Entwicklung der Klimaforschung seit den späten 1970er-Jahren nach. Im Mittelpunkt stehen die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die globale Erwärmung, der politische Kurswechsel unter US-Präsident Ronald Reagan sowie die Anhörung des Klimaforschers James Hansen vor dem US-Kongress im Jahr 1988, die das Thema endgültig auf die internationale politische Agenda brachte.
Der dritte Teil um 21.45 Uhr beschäftigt sich mit den Reaktionen der fossilen Energiewirtschaft auf die wachsenden Warnungen der Wissenschaft. Thematisiert werden unter anderem die Gründung der Global Climate Coalition vor dem Umweltgipfel von Rio de Janeiro 1992 sowie der Einfluss großer Öl-, Kohle- und Energieunternehmen auf die öffentliche Debatte.
Zum Abschluss des Abends zeigt Arte um 22.30 Uhr die Erstausstrahlung der Dokumentation «Irak: Vergiftetes Wasser, verkaufte Nieren». Der Film schildert, wie Klimawandel, Umweltverschmutzung und wirtschaftliche Not im Irak zu einer steigenden Zahl schwerer Nierenerkrankungen geführt haben. Gleichzeitig beleuchtet die Reportage den florierenden Organhandel und fragt nach den politischen, historischen und gesellschaftlichen Ursachen dieser Entwicklung.
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