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Der Amazonas-Regenwald in Südamerika gilt als grüne Lunge der Erde. Doch Klimawandel und menschliche Abholzung setzen ihm zunehmend zu. Nun haben Forschende sogar noch eine weitere Gefahr für den Amazonas aufgedeckt: immer häufiger auftretende, starke Stürme. Diese schädigen den Regenwald offenbar so sehr, dass sie wesentlich zum Waldsterben beitragen, wie das Team herausgefunden hat.
Immer wieder ist der Amazonas-Regenwald Waldbränden, Brandrodung und gezielter Abholzung ausgesetzt. Doch das sind längst nicht die einzigen Faktoren, die der grünen Lunge unseres Planeten langfristig schaden. Kommt es zu Windwurf, also zu Baumschäden durch starke Stürme, setzt das dem Regenwald ebenfalls zu und verändert den Lebensraum verschiedener Tierarten nachhaltig. Aber wie stark ist der Amazonas tatsächlich von Windwurf bedroht?
Viermal so viele Windwürfe wie 1985
Um herauszufinden, wie sehr der Amazonas-Regenwald unter Windwurf leidet, hat ein Forschungsteam um David Urquiza-Muñoz vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena nun erstmals entsprechende Satellitendaten aus den Jahren 1985
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