#Augsburg: Ana Plecko Rentenversicherung | Augsburger Allgemeine

Augsburg: Ana Plecko Rentenversicherung | Augsburger Allgemeine

Inzwischen hat sich Ana Plecko wieder beruhigt. Ihr Konto ist jetzt wieder im Plus. Aber lachen kann sie über den Vorfall auch mit etwas zeitlichem Abstand nicht. Zu sehr musste sich die Rentnerin aufregen. Wer wird schon gerne für tot erklärt. Der Augsburgerin ist das passiert. Den morbiden Irrtum bemerkte die 71-Jährige erst, als sie zur Bank ging und die Kontoauszüge holte. Da fuhr ihr der Schreck in die Knochen.

Das Konto war leer, die übliche Renteneinzahlung war nicht eingegangen. „Und das Geld, das ich außerdem noch drauf hatte, das war auch weg.“ Das gibt es doch gar nicht, habe sie sich gedacht. Die Rentnerin war völlig ratlos, wie das nur sein kann. Als sie bei der Rentenversicherung telefonisch nachfragt, wird die Geschichte nicht besser. „Sie sind am 31. Oktober 2020 gestorben“, sei ihr am Telefon vorgehalten worden. „Was?“, habe Ana Plecko da ungläubig ausgerufen. Schließlich fühlt sie sich quicklebendig. „Ich dachte, da macht sich jemand einen Spaß mit mir und sagte, das gibts doch gar nicht.“ Doch, doch sei ihr am anderen Ende der Leitung entgegnet worden. Ana Plecko sagt, sie sei wie erstarrt gewesen. Ihre Rente sei nicht üppig, sie müsse davon Miete, Strom und Lebensmittel zahlen. Für die Rentnerin begann nun die Beweis-Arbeit, dass sie durchaus noch am Leben ist. Denn wie sich weiter herausstellte, war sie auch bei der Krankenkasse und bei der GEZ abgemeldet.

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