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Duisburg war nicht nur die Heimat des legendären „Tatort“-Kommissars Horst Schimanski, sondern ab den 1970er-Jahren auch die von drei sogenannten „Weißen Riesen“. Der Hochhauskomplex im Stadtteil Hochheide entwickelte sich allerdings nicht nach Plan, sodass es nun zu einer massiven Sprengung kommt, die der WDR mit einer Sondersendung medial begleiten wird.
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Plattenbau gab und gibt es nicht nur im Osten der Republik, sondern auch im Pott. In den 1970er-Jahren entstanden auf beiden Seiten des Eisernen Vorgangs einige architektonische Scheußlichkeiten, die sich heute zumeist zu sozialen Brennpunkten entwickelt haben, statt ihrem eigentlichen Versprechen vom urbanen Paradies in luftiger Höhe in irgendeiner Weise gerecht zu werden.
Bereits 2019 begann die Stadt Duisburg mit einem Rückbauprogramm in Hochheide, um das Viertel grundlegend zu verändern. Drei der sechs „Weißen Riesen“ wurden zum Abriss freigegeben, von denen der letzte an diesem Sonntag, den 27. Juli 2025 gesprengt wird. Der WDR ändert daher sein Programm und strahlt um 11:30 Uhr die Sondersendung „Lokalzeit extra: Sprengung eines Riesen – das große Finale“ aus.
In der von Reporterin Janine Breuer-Kolo moderierten Sondersendung wird zum einen die Sprengung des Hochhauses live übertragen, zum anderen über die Geschichte des über die Duisburger Stadtgrenzen bekannten Viertels berichtet, wie der WDR bekannt gab.
Denken wir an Duisburg, so kommen wir an Götz George natürlich nicht vorbei. Selbstverständlich darf Horst Schimanski in unserem Video der besten „Tatort“-Teams nicht fehlen, das ihr euch hier anschauen könnt.
Weitere Sprengung: Auch der HR ändert sein Programm
Kaum ist der „Weiße Riese“ pulverisiert, schon geht es der Zeller Brücke im hessischen Odenwald an den Kragen. Das marode Bauwerk wird am Mittwoch, den 30. Juli 2025 gesprengt und auch hier wird das Fernsehen live dabei sein. Der Hessische Rundfunk ändert ab 10 Uhr sein Programm für eine Live-Sendung und strahlt um 18:25 Uhr eine Sondersendung der „Hessenschau“ aus, moderiert von Hülya Deyneli.
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