Aus traurigem Anlass: ARD-Sender ändert das Programm

Aus traurigem Anlass: ARD-Sender ändert das Programm

Mit Horst Eckert, besser bekannt unter seinem Pseudonym Janosch ist einer der bedeutendsten Kinderbuchautoren und Illustratoren Deutschlands verstorben. Der Bayerische Rundfunk ehrt ihn mit einer Programmänderung.

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Am 3. November 2026 ist der Schriftsteller Janosch im Alter von 95 Jahren auf Teneriffa, seit den späten 1970er-Jahren seine Wahlheimat, verstorben. Wie kaum ein zweiter prägte der gebürtige Schlesier die Welt der Kinder-Literatur und schuf mit Charakteren wie dem „kleinen Tiger“ und dem „kleinen Bär“ überlebensgroße Figuren, die bis heute nichts von ihrer warmherzigen Strahlkraft verloren haben.

Um den Verstorbenen zu ehren, ändert der BR heute, am Mittwoch, den 4. November 2026 um 23:15 Uhr sein Programm und strahlt das Portrait „Lebenslinien: Janosch – ja ist gut, nein ist gut“ aus, das im Jahr 2009 entstand. Im Anschluss wird die Dokumentation in der ARD Mediathek abrufbar sein.

Von wem wir uns in diesem Jahr neben Janosch noch verabschieden mussten, erfahrt ihr im Video.

Mehr als 150 Bücher: Das große Vermächtnis des scheuen Janosch

Seine über 150 Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt, bereits zu Lebzeiten galt Janosch als Legende, die sich allerdings selten in der Öffentlichkeit zeigte und Interviews mied.

Umso bemerkenswerter geriet die Dokumentation „Lebenslinien: Janosch – ja ist gut, nein ist gut“, in der sich Horst Eckert von einem Filmteam dabei begleiten ließ, wie er an wichtige Orte seines Lebens zurückkehre und unter anderem von seiner schwierigen Kindheit im polnischen Zabrize berichtet sowie von seinem alkoholabhängigen Vater.

Nach vielen Jahren des eher verhaltenen Erfolgs gelang ihm 1978 mit dem Klassiker „Oh, wie schön ist Panama“ den Durchbruch, was Janosch dazu bewog, sein Leben zu ändern und nach Teneriffa zu ziehen, wo er nun im Alter von 95 Jahren verstorben ist.

Seine Geschichten behalten aber weiterhin eine große Bedeutung für viele Generationen und haben spätestens im „Tigerenten Club“ Einzug in unsere TV-Landschaft gehalten. Auch in diesem Format werden sie weiterleben. Möge Janosch in Frieden ruhen.

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