Ausgepackt: Das Microsoft Surface Laptop Ultra ist eingetroffen

Ausgepackt: Das Microsoft Surface Laptop Ultra ist eingetroffen

Nur gucken – nicht einschalten! Das Microsoft Surface Laptop Ultra ist heute eingetroffen und hier kommen die allerersten Eindrücke zur Hardware. Vorerst nur optisch und äußerlich. Das reicht aber, um schon jetzt festzustellen: Es ist ein echtes Surface, welches man auch mit verbundenen Augen erkennen würde.

Kurz zur Erklärung: Microsoft hat die Testgeräte verschickt, auf Testberichten und Eindrücken zur Software liegt allerdings ein Embargo bis zum Verkaufsstart am Freitag. Ich nehme an, dass es noch ein 0-Day-Update geben wird, um die Geräte mit Nvidia RTX Spark auf den aktuellen Stand zu bringen.

Was man aber schon zeigen darf, ist das Gerät an sich.

Mein Testgerät kam in der Farbe „Nightfall“. Leider wirkt es auf den Fotos sehr viel heller, als es in Wirklichkeit ist. Es ist aber auch nicht wirklich schwarz, insofern ist „Nightfall“ eine passende Bezeichnung. Auf mich wirkt es wie ein sehr tiefes Dunkelblau.

Microsoft Surface Laptop Ultra geschlossen

Wer schon mal ein Surface in der Hand hatte…

…kann das Surface Laptop Ultra mit verbundenen Augen in die Hand nehmen und merkt sofort: Das muss ein Surface sein. Die Haptik des Gehäuses ist identisch mit der des Surface Laptop oder des Surface Laptop Studio. Klare Kanten, die typisch abgerundeten Ecken und die klassisch glatte, minimal angeraute Oberfläche. Die Surface-DNA ist unverkennbar.

Tastatur und Touchpad des Microsoft Surface Laptop Ultra

Ohne Augenbinde sieht man, dass die Technik des Scharniers zumindest augenscheinlich 1:1 vom Surface Laptop übernommen ist. Der maximale Öffnungswinkel ist nur geringfügig kleiner als beim Surface Laptop.

Das Microsoft Surface Laptop Ultra von der Seite

Gleiches gilt mutmaßlich für die Tastatur. Mein Surface Laptop 7 ist jetzt mehr als zwei Jahre alt und die Tastatur hat von der tagtäglichen Vieltipperei unübersehbare Gebrauchsspuren davongetragen. Insofern kann man das Tippgefühl und die Haptik der Tasten nicht mehr vergleichen. Wenn es nicht exakt die gleiche Tastatur ist, dann ist sie zumindest fast identisch.

Das finde ich ein wenig schade. Ein Comeback der Tastatur des Surface Book hätte ich gefeiert. Das ist – bzw. leider war – immer noch die beste Tastatur, die je in einem Laptop verbaut wurde. Und im dickeren Surface Laptop Ultra hätte sie Platz gehabt.

Die Tastatur des Microsoft Surface Laptop Ultra

Schauen wir uns das Surface Laptop noch von links und von rechts an.

Auf der linken Seite finden der HDMI-Anschluss, zwei USB-C-Ports sowie die 3,5‑mm-Klinkenbuchse ihren Platz.

Das Microsoft Surface Laptop Ultra von links

Rechts sehen wir den SD-Cardreader, USB-A sowie den magnetischen USB-C-Port.

Das Microsoft Surface Laptop Ultra von rechts

Bonus Feature: Click it on

Beim Surface Laptop Ultra entfällt der proprietäre Surface Connect Port. USB-C wird damit endgültig zum Standard. Der rechte USB-C-Anschluss ist allerdings magnetisch. Ein 1,80m langes USB-C-Kabel mit einem ebenfalls magnetischen und speziell geformten USB-C-Stecker liegt dem Gerät bei (ein Netzteil fehlt im Lieferumfang, kann aber als Zubehör nachbestellt werden).

Das USB-C-Kabel des Surface Laptop Ultra mit magnetischem Stecker

Im Idealfall funktioniert das Andocken des Kabels so wie im folgenden Video. Aber ich will Euch nichts vormachen: Das war nicht der erste Versuch, ich habe vorher heimlich geübt.

Das war es für den Moment. Mehr dann in Kürze.

Zum Thema: Surface Laptop Ultra: Start am 16. Oktober ab 2.899 Euro

Disclaimer: Das Surface Laptop Ultra wurde uns von Microsoft leihweise überlassen. Eine Einflussnahme auf die Berichterstattung oder eine Verpflichtung hierzu gab es nicht. Einzige Bedingung war die Einhaltung eines Embargos.

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Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant.
Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir – für Euch!

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