
Liebe Leserin, lieber Leser, jeder dritte Deutsche greift regelmäßig zu Nahrungsergänzungsmitteln. Oft ohne nennenswerten Effekt. Einige Supplemente können jedoch einen echten Nutzen bringen – solange man ein paar Punkte beachtet, schreibt Prof. Dr. med. Andreas Michalsen, Internist, Ernährungsmediziner und Fastenarzt in Berlin. Drei Klassiker unter den Nahrungsergänzungen sind für ihn Vitamin D, Vitamin B12 und die Omega-3-Fettsäuren, und mit diesen setzt sich Michalsen in seinem Text ausführlich auseinander
Sollten wir dann alle Vitamin-D-Tropfen oder -Tabletten einnehmen? Verursachen Überdosierungen von Vitamin B12 eigentlich Nebenwirkungen? Und Omega 3? „In der Summe kann man von einem leichten Herzschutz durch Omega-3-Fettsäuren ausgehen, die positiven Herz- und Gefäßwirkungen zeigen sich bei Dosierungen von etwa einem Gramm pro Tag. Keine Wirkung findet sich allerdings auf das Schlaganfallrisiko. Gut belegt ist auch eine Verringerung von Triglyceriden sowie eine gewisse Absenkung von erhöhtem Blutdruck. Wichtig ist eine gute Omega-3-Zufuhr in der Schwangerschaft. Zahlreiche günstige Wirkungen für Mutter und Kind sind beschrieben. Offenbar haben die längerkettigen Omega-3-Fettsäuren auch wünschenswerte Effekte auf das Gehirn. Einige klinische Studien belegten eine Besserung von leichten Depressionen unter Einnahme von Omega-3-Fettsäuren. Auch bei genetischer Veranlagung für eine Demenz und bei beginnenden Gedächtnisstörungen empfiehlt sich Omega 3.“
Vor rund 30 Jahren ging „Die Harald Schmidt Show“ auf Sendung. Der Jubilar spricht im Interview mit Timo Frasch über seine schmale Rente und verrät, warum er mit seinem Sohn die „Haftbefehl“-Doku geschaut hat: „Als die Sache mit Reinhard Mey aufkam, der durch die Doku mit einem alten Lied in die Charts eingestiegen ist, merkte ich, jetzt ist es quasi Mainstream, und da muss ich natürlich Bescheid wissen, für die Bühne abends. Da sag’ ich zu meinem Sohn, komm, ich schaue mir das jetzt mit dir an. Und ich stellte fest, plötzlich kam ein super Gespräch zwischen uns zustande. Der konnte alle Texte, und ich glaube jetzt, der Weg ist, ihm zu sagen, Haftbefehl, super, toll, aber hör dir doch auch mal den Erlkönig an. Also über Haftbefehl zu Goethe finden, ich glaube, das könnte auch unseren Kulturstaatsminister wieder in die Offensive bringen.“
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Ihr Carsten Knop
Herausgeber
Frankfurter Allgemeine Zeitung
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