#Babenhausen: Den Fuggermarkt auf alten Pfaden entdecken

„Babenhausen: Den Fuggermarkt auf alten Pfaden entdecken“




Bei einer historischen Führung in Babenhausen gehen die Teilnehmer Wege, die zum Teil schon seit Jahrzehnten bestehen. Diese könnten Wege für die Zukunft sein.

Tagtäglich rollen zahlreiche Autos, Lastkraftwagen und Busse auf der Bundesstraße B300 durch Babenhausen. Auch auf den Nebenstraßen herrscht meist ein reges Verkehrsaufkommen. Wer mit dem Fahrrad, zu Fuß oder gar mit dem Rollator unterwegs ist, wird oft mit gefährlichen Situationen konfrontiert. Würden diese Bürgerinnen und Bürger die teilweise bereits seit vielen Jahrzehnten bestehenden Fußwege nützen, könnten sie viele Gefahrenstellen vermeiden, sagt Hans Kreuzpointner. Gleichzeitig könne man reizvolle Gassen sowie teilweise unbekannte Winkel und Perspektiven des Fuggermarktes entdecken.

Unter dem Leitgedanken „Alte Pfade als Wege für die Zukunft“ nahm er im Rahmen der Babenhauser Kulturtage an zwei Abenden interessierte Begleiter mit auf einen informativen Streifzug durch den Fuggermarkt. Nebenbei entführte er in die Geschichte des Ortes. Beginnend bei der Straße „Am Anger“ leitete Kreuzpointner die Gruppen über die Frundsbergstraße, vorbei am Gelände des Bauhofs zum Rottensteiner Weg. Von hier aus bestehe für Fußgänger oder Radfahrer ein riesiges Potenzial zur sicheren Durchquerung der Marktgemeinde bis hin zum Baumgärtle.

Abseits des Straßenverkehrs geht es in Babenhausen ebenfalls voran

An der Ampel führte der Rundgang über die B300 und von der Hirtengasse zur Rechbergstraße. Weiter ging es über das „Wuhr“ vorbei am Magnusweg bis hin zum künftigen Haus der Geschichte. „Von hier finden sich noch verschiedene Weg rund um das Fuggerschloss oder auch vom Rathausplatz entlang der Schlossmauer bis zur Tiroler Straße“, erläuterte Kreuzpointner. Abseits der Verkehrsstraßen könne man entweder zum Sportplatz und zum Schulzentrum oder aber ins Tafelmahd gelangen.

„Wenn man diese versteckten und vielen unbekannten Pfade mit geringem Aufwand ein wenig befestigen würde, könnte man sie als Wegesystem registrieren und anbieten“, resümierte Kreuzpointner. Sowohl Schulkinder als auch ältere Bürgerinnen und Bürger könnten die alten Wege nützen und ihre jeweiligen Ziele ruhig und gefahrlos erreichen. Außerdem tragen die bereits von früheren Generationen geschaffenen alten Gassen und Wege dazu bei, sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für Besucher des Fuggermarktes die Attraktivität und Aufenthaltsqualität im Ort zu steigern.


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