Beliebte Sci-Fi-Serie hat diese 3 Dinge falsch gemacht

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So sehr Jeri Ryan ihre „Star Trek“-Rolle und „Voyager“ geschätzt hat, mit der Serie hatte sie drei Probleme, die ihrer Meinung nach hätten vermieden werden können.

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Als „Star Trek: Voyager“ in den späten 1990er-Jahren auf Sendung ging, hatte die Serie mit schwächelnden Einschaltquoten zu kämpfen und konnte zunächst nicht an den Erfolg von „The Next Generation“ oder „Deep Space Nine“ anknüpfen. Um dem entgegenzuwirken, entschieden sich die Produzent*innen für eine drastische Änderung: Die Figur Kes wurde aus der Serie geschrieben und durch die Borg-Drohne Seven of Nine ersetzt, gespielt von Jeri Ryan.

Ihr Auftreten – enger Catsuit, Korsett und ein betont attraktives Äußeres – war offensichtlich auf eine Erhöhung der Sex-Appeal-Faktoren ausgelegt. Überraschenderweise funktionierte dieser Schachzug: Die Zuschauerzahlen stiegen und Seven entwickelte sich schnell zur zentralen Figur der Serie. Auch wenn das bei einigen Kolleg*innen auf Missgunst stieß, blieb Ryan bis zum Ende der Serie an Bord. Später kehrte sie in „Star Trek: Picard“ zurück und übernahm dort schließlich das Kommando über die U.S.S. Enterprise-G.

Ihr fragt euch, wie sehr sich „Star Trek“ in den letzten sechs Jahrzehnten verändert hat? In unserem Video könnt ihr euch jenen Wandel anschauen:

3 „Star Trek“-Fehler laut Jeri Ryan

Im Gespräch mit Omega Trek auf der MegaCon in Orlando sprach Jeri Ryan im Oktober 2025 offen über drei Dinge, die ihrer Meinung nach bei der Darstellung ihrer Figur schiefgelaufen sind – zwei größere Probleme und eine kleinere Irritation. Letztere betraf die Aussprache des Wortes „futile“ (zu Deutsch: „sinnlos“ oder „vergeblich“), das in der ikonischen Borg-Phrase „Resistance is futile“ vorkommt. Ryan fragte bei den Dreharbeiten:

„Ich sollte ‚few-tile‘ sagen, richtig? Weil die Stimme des Kollektivs ‚few-tile‘ sagt. Jedes. Einzelne. Mal.“

Doch die Produzent*innen widersprachen:

„Nein, Patrick [Stewart] hat bloß einen britischen Akzent, du sagst ‚few-tle‘.“

Ryan empfand diese Entscheidung als unlogisch, da es die Kontinuität innerhalb des Borg-Kollektivs unterbrach.

Ein weiterer Kritikpunkt war für sie, dass Seven zu schnell zu menschlich wurde. Obwohl sie als Kind assimiliert worden war und ihre Menschlichkeit praktisch verloren hatte, wirkte sie in den ersten Episoden nach ihrer Rettung durch die Voyager-Besatzung schon recht emotional und ausdrucksstark. Ryan betonte, dass sie sich eine viel langsamere Entwicklung gewünscht hätte. Die Drehbuchautor*innen hätten diesen Fehler aber später selbst erkannt und Sevens Verhalten wieder etwas maschineller geschrieben.

Den größten Kritikpunkt hatte Ryan an der Liebesgeschichte zwischen Seven und Chakotay (Robert Beltran), die gegen Ende der Serie eingeführt wurde. Viele Fans empfanden diese Romanze als konstruiert und nicht nachvollziehbar, vor allem weil Seven deutlich mehr gemeinsame Szenen mit dem Doktor hatte. Auch Ryan selbst störte sich daran, dass es keinerlei Aufbau für diese Beziehung gab. Sie erinnerte sich:

„Erinnert ihr euch an die Episode, in der Seven auf dem Holodeck das Daten geübt hat und sich in Chakotay verliebt hat? Den Holodeck-Chakotay? Die nächste Episode, die wir gedreht haben, war die mit Seven und Chakotay, wie sie auf einem Planeten notlanden. Ich habe die Produzent*innen ausdrücklich gefragt – Robert [Beltran] auch –, ob wir die Storyline weiterführen sollen. Seine Figur wusste ja nichts davon, weil es nur eine Simulation war, aber ich hätte diese Handlung […] mittragen müssen.“

Die Produzent*innen verneinten das jedoch, woraufhin die Romanze fallengelassen wurde. Umso überraschender war dann das Finale:

„Schnitt zur letzten Episode und es heißt: ‚Oh! Seven und Chakotay sind ein Paar! Oh! Sie heiraten!‘ Das wäre völlig in Ordnung gewesen und hätte Sinn ergeben – wenn man es ausgespielt hätte! Das hätte ein durchgehender Handlungsfaden meiner Figur sein müssen […] die ganze Zeit über!“

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