Inhaltsverzeichnis

Filme – Kristinas Top 3
1. „Was ist Liebe wert – Materialists“
Da es noch nie vorkam und wahrscheinlich auch nie wieder vorkommen wird, nutze ich die Chance, 2025 eine RomCom auf Platz 1 meiner Jahres-Topliste zu setzen. „Materialists“ ist wirklich die erste romantische Komödie, bei der ich die Augen nicht rollen musste, sondern sie teilweise vor Begeisterung weit aufreißen konnte. Klare Worte, scharf und wahr und dennoch überaus einfühlsam, sodass die Zuschauenden sich selbst hinterfragen können oder sogar müssen. Fast gezwungen sind, eine Position zu der in den Dialogen besprochenen Sichtweise zu finden.
Nämlich die, dass auch unsere Liebesbeziehungen und die Ehe vor allem nach ökonomischen und rationalen Kriterien ausgerichtet sind, dass sich die Leidenschaft in der Regel der Ratio unterwirft. Und welche Auswirkungen es auf die Paargefüge hat, wenn die Frauen selbst materiell unabhängig sind. Eine Ebene, die die meisten RomComs oder alle, die ich gesehen habe, weitestgehend ausblenden. Großartig.
2. „A House of Dynamite“
3. „Memoiren einer Schnecke“
Serien – Kristinas Top 3
1. „Wayward“
Über den ersten Platz in meiner Serien-Topliste musste ich überhaupt nicht nachdenken, auch wenn mir 2025 einiges in den Sinn kam, das ich bis zum Ende geschaut habe. Nach den ersten 20 Minuten „Wayward“ war mir aber klar, nur der Schlaf kann mich von dieser Serie trennen.
Mae Martin hat es geschafft, eine Serien-Community herzustellen, in der man sich für ein paar Stunden gesehen und aufgehoben fühlen konnte. Das ist keine seelenlose Netflix-Wegwerfserie mit Erfolgskalkül, gemacht, nur um zu gefallen und die Streamingzahlen zu erhöhen. Es ist echte Kunst, von der Idee bis zur Umsetzung, vom Drehbuch über den gesamten Cast bis zum Soundtrack. Und somit hinterlässt es etwas Nachhaltiges für die Betrachtenden, nach dem Abspann ist es nicht einfach vorbei. Ein Schrei für jene, die noch so laut brüllen könnten und doch nicht gehört werden. Ein in höchstem Maße liebenswertes Projekt, das stets seinen Platz in meinem Herzen behalten wird.
Mae Martins Vater hat in der Serie übrigens einen Cameo-Auftritt und weil ich dessen Puppenkunst so schätze, war mir das zu entdecken noch eine Extrafreude. Wer sich übrigens fragt, wie real die in der Mystery-Grusel-Serie beschriebenen Vorgänge sind, findet auf Netflix sogar eine Doku zum Thema.
2. „Die Affäre Cum-Ex“
3. „The Studio“
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