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Im Interview enthüllte „Predator: Badlands“-Regisseur Dan Trachtenberg, dass er mit der Idee gespielt habe, den außerirdischen Jäger gegen Nazis kämpfen zu lassen.
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Mit „Predator: Badlands“ ist endlich der Traum von Filmemacher Dan Trachtenberg in Erfüllung gegangen, einen „Predator“-Film ins Kino zu bringen. Bereits bei „Prey“ hatte der Filmemacher darauf gehofft, doch Disney veröffentlichte ihn direkt über Disney+, später wurde er zumindest auch auf Disc für das Heimkino veröffentlicht.
Mit einem Startergebnis von weltweit 80 Millionen US-Dollar und einer Publikumsbewertung von 95 % auf Rotten Tomatoes ist der neue Sci-Fi-Film ein Erfolg – und das, obwohl viele befürchtet hatten, dass die niedrige Altersfreigabe in den USA mit PG-13 – hierzulande ist er ab 16 Jahren freigegeben – das Stammklientel verprellen würde. Tatsächlich bestand das Publikum größtenteils aber sogar aus genau diesen alteingesessenen Fans der Filmreihe.
Möglicherweise hätte das Ergebnis noch besser ausfallen können, nämlich dann, wenn Trachtenberg seiner ersten Idee gefolgt wäre, den Predator Dek in den Zweiten Weltkrieg in die direkte Konfrontation mit Nazis zu schicken. Diese Idee kam ihm, als er mit dem Gedanken spielte, den Predator zur Abwechslung mal gewinnen lassen zu wollen (via The Direct):
„Der allererste Gedanke war: ’Was wäre, wenn der Predator gewinnt?’ Ich wollte keinen Slasher-Film, in dem das Böse gewinnt. Ich wollte, dass man mit dem Kerl mitfiebert; und dabei dachte ich mir: ‚Nun, er könnte im Zweiten Weltkrieg sein und Nazis in den Hintern treten oder so etwas.‘“
Doch auch dieses kühne Szenario erschien dem 44-Jährigen nicht kreativ, nicht fesselnd und anders genug. Letzten Endes wurde aus dem Predator, der am Ende erstmals in einem Film gewinnt, ein junger Yautja, der sich auf einem tödlichen Planeten bewähren muss. Wie Trachtenberg „Predator: Badlands“ realisiert hat, zeigt das Featurette:
Das WWII-Szenario hat Dan Trachtenberg dennoch in einem „Predator“-Film umgesetzt
Ihr fragt euch jetzt, wie wohl so ein „Predator“-Film im Zweiten Weltkrieg ausgesehen hätte? Dann auf zu Disney+ und streamt den Animationsfilm „Predator: Killer of Killers“. In diesem Anthology-Film hat Trachtenberg gleich drei Szenarien eingebettet, die den intergalaktischen Trophäenjäger einmal bei den Wikinger*innen, bei den Samurai und im Zweiten Weltkrieg zeigt.
Im Segment „Die Kugel“ muss sich der US-amerikanische Kampfpilot John J. Torres in einer Grumman F4F Wildcat gegen einen Predator in dessen Jagdflugzeug behaupten. Und lasst euch gesagt sein, das ist ein absolut wilder Action-Ritt.
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