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„Der Hass führt zu Gewalt“

In Maricopa County haben Ende Oktober sich zwei vermummte Bewaffnete in der Nähe eine öffentlichen Wahlrune postiert.
Bild: AFP
In den Vereinigten Staaten mehren sich vor den Midterm-Wahlen brutale Vorfälle. Das kommt nicht von ungefähr. Donald Trump, seine Unterstützer und Rechtskonservative in den Medien heizen die Stimmung an.
Donald Trump sagt, es sei „sehr, sehr, sehr wahrscheinlich“, dass er bei der nächsten Präsidentschaftswahl antritt. Dass er die Wahl 2020 verloren hat, gesteht er nicht ein. Seine Propaganda lautet bekanntermaßen darauf, ihm sei der Sieg „gestohlen“ worden. Diese Lüge und die Hassreden konservativer Fernsehleute zeigen ihre Wirkung. Vor den Zwischenwahlen für den Kongress am 8. November mehren sich die Meldungen über politisch motivierte Gewalt und Einschüchterungsversuche an den im öffentlichen Raum aufgestellten Wahlurnen. Mehr als 15 Millionen Frühwähler haben ihre Stimmen dort bereits abgegeben.
In Arizona sind die Sicherheitsvorkehrungen an den Wahlurnen im bevölkerungsreichen Bezirk Maricopa County mit 4,5 Millionen Einwohnern im Großraum Phoenix verschärft worden, nachdem sich zwei bewaffnete und maskierte Männer in der Nähe einer Wahlurne in Mesa postiert hatten. Ein Wähler hatte Anzeige erstattet, weil er sich von Personen bedrängt fühlte, die ihn bei der Stimmabgabe bedrängten und Fotos von ihm und dem Nummernschild seines Wagens machten.
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