Der Regisseur eines Horror-Reboots hat nicht einen der Originalfilme gesehen

Der Regisseur eines Horror-Reboots hat nicht einen der Originalfilme gesehen

Im Interview verriet Regisseur Zach Cregger, der sich um das Horror-Reboot von „Resident Evil“ kümmert, dass er die bisherigen Filme nicht gesehen hat. Klasse!

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Mit „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“ wird Horror-Hoffnung Zach Cregger den Kinosommer für das geneigte Publikum zum Gänsehaut-Event verwandeln. Die ersten Reaktionen sprechen von einem verdammt unterhaltsamen Horrorthriller voller Wendungen und Überraschungen.

Es ist sein erst zweiter Horrorfilm nach „Barbarian“; und beide Werke werden regelrecht abgefeiert – ein großartiges Zeichen für das kommende „Resident Evil“-Reboot, um das er sich ebenfalls kümmern wird.

Eine interessante Wahl, einen derart talentierten Filmemacher mit der Wiederbelebung eines Franchise zu betrauen, das vermeintlich ausgebrannt ist. Fans der nicht ganz vorlagengetreuen alten Filmreihe von Paul W.S. Anderson wollen Action sehen, Fans der Videospielreihe mehr Horror. Aber egal ob der Vorlage entsprechend („Resident Evil: Welcome to Raccoon City“) oder frei adaptiert („Resident Evil“-Serie), den Fans passt es nicht.

Cregger selbst hat bereits angekündigt, dass er sich einige Freiheiten nehmen wolle, um seine ganz eigene Vision umzusetzen. Im Gespräch mit ComicBook hat er nun zudem verraten, dass er keinen der bisherigen Filme gesehen habe, dafür aber die Videospielreihe von Capcom vergöttere:

„Ich liebe die Videospiele. Ich habe alle Teile gespielt. ‚Resident Evil 4‘ habe ich hundertmal durchgespielt. Ich bin besessen davon. Deshalb möchte ich eine Geschichte erzählen, die das gleiche Gefühl vermittelt, wenn man die Videospiele spielt. Ich habe die Filme nicht gesehen, die sind einfach nicht mein Ding, aber die Videospiele sind mein Ding.“

Videospiele zu verfilmen, sind heute herausfordernder denn je, denn die Vorlagen selbst sind mittlerweile cineastischer als jemals zuvor. Darüber sprechen wir auch im Videoclip:

Darum habe ich vollstes Vertrauen in Zach Creggers Vision für „Resident Evil“

Es ist schon einmal ein positives Zeichen, dass Cregger sich als Fan der Videospielreihe bezeichnet und zugibt, keinen der bisherigen Filme gesehen zu haben. So kann er sich voll und ganz darauf konzentrieren, eine Adaption zu realisieren, die sich in keinster Weise etwa von Andersons Filmen beeinflussen lässt.

Dazu weiß der Filmemacher, wie man Spannung aufbaut und Schockmomente gezielt einsetzt, siehe „Barbarian“. Und da er „Resident Evil 4“ hervorgehoben hat, kann man das durchaus als Hinweis sehen, dass er sich eventuell von genau diesem beliebten Teil inspirieren lassen wird.

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