#Der Schatz im Kongobecken
Das Dzanga-Sangha-Schutzgebiet ist eines der letzten Tropenparadiese: Waldelefanten und Gorillas sind nirgendwo besser zu beobachten. Bleibt ein Problem: Die Zentralafrikanische Republik ist eines der gefährlichsten Länder der Welt.
Es ist eine mondlose Nacht im Südwesten der Zentralafrikanischen Republik. Dunkle Gewitterwolken ziehen über das Kongobecken. Am Himmel zucken Blitze. Es ist Tag bei Nacht. Jedes Mal, wenn sich für ein, zwei oder drei Sekunden der Himmel erhellt, sehen wir auf der Lichtung unter uns graublaue Schatten vorbeihuschen. Eine Halluzination? Nein, es sind Elefanten.
„Dieser Ort ist einzigartig“, sagt Léon Fabrice Gondje, ein drahtiger Mann im grünen Safarihemd. Gemeinsam mit dem 53-Jährigen stehen wir auf einer acht Meter hohen Holzplattform und starren in die Nacht. Seit zwölf Jahren arbeitet Gondje als Ranger und begleitet einige der wenigen Hundert Touristen, die im Jahr hierherkommen. Sein Arbeitsplatz begeistert ihn immer wieder aufs Neue: In der Trockenzeit im Februar und März hat er schon 200 Elefanten hier beobachtet.
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