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Mit ihrem schwarz-weißen „Banditen-Gesicht“ und dem flauschigen Fell wirken Waschbären zwar niedlich, doch als invasive Art richten sie in deutschen Ökosystemen erheblichen Schaden an. Trotzdem hält sich in der Öffentlichkeit das Bild des harmlosen Neubürgers hartnäckig. Ein Forschungsteam will dem jetzt entgegenwirken: In einem neuen Positionspapier räumt es mit weit verbreiteten Irrtümern über Waschbären auf – und zeigt, wie diese falschen Annahmen Naturschutzmaßnahmen behindern.
Ursprünglich stammt der Waschbär (Procyon lotor) aus Nord- und Mittelamerika, doch heute ist er auch in Europa verbreitet. Deutschland gilt dabei als Zentrum der europäischen Waschbärpopulation. Hier wurden vor vielen Jahrzehnten die ersten Exemplare ausgesetzt. Mittlerweile leben in Deutschland 1,6 bis zwei Millionen Waschbären, was die „Maskenträger“ zu einem der häufigsten Raubsäuger Mitteleuropas macht. Besonders in Städten ist ihre Dichte alarmierend: In Kassel etwa leben über 100 Waschbären pro 100 Hektar – das ist eine der höchsten Raubtierdichten in ganz Europa.
Von wegen harmlos
Ökologisch

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