Deutschland schickt die Baden-Württemberg in den Nahen Osten, in eine UN-Mission mit neuer Brisanz. Erstmals wird eines der Problemschiffe der F-125-Klasse dorthin entsandt.
Deutschland entsendet eine Fregatte in den Nahen Osten. Das Schiff, die Baden-Württemberg, verlässt an diesem Freitag den Heimatstützpunkt Wilhelmshaven und soll im Rahmen der UN-Mission UNIFIL vor der libanesischen Küste an der Seeraumüberwachung teilnehmen. Die Fregatte löst dort die Korvette Oldenburg ab, die nach Deutschland zurückkehrt.
Die UNIFIL-Mission der Vereinten Nationen besteht seit dem letzten größeren bewaffneten Konflikt zwischen Israel und der iranisch finanzierten Hizbullah-Terrormiliz 2006 in der gegenwärtigen Form. Sie soll seeseitig unter anderem den Schmuggel von Waffen unterbinden, notfalls mit Waffengewalt. Allerdings nur in Absprache mit libanesischen Behörden. Eine Aufgabe, die in der gegenwärtigen Lage neue Brisanz erhält.
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