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An Ethan Hawke kommt man nicht vorbei, wenn man in den letzten 30 Jahren Hollywood-Filme gesehen hat. Schon als Jugendlicher im Alter von 14 Jahren stand Hawke für den Science-Fiction-Film „Explorers – Ein phantastisches Abenteuer“ vor der Kamera. Am berühmten McCarter-Theater nahm er Schauspielunterricht und an Schauspielkursen der British Theatre Association in England teil.
Seinen Durchbruch erlangte er schließlich mit „Der Club der toten Dichter“ im Jahr 1989, in welchem er die Rolle des Todd Anderson verkörperte. 1997 durfte er dann direkt mit Stars wie Uma Thurman und Jude Law in dem Film „Gattaca“ spielen. Mit Thurman war er anschließend einige Jahre lang verheiratet, aus der Ehe ging die gemeinsame Tochter Maya Hawke („Stranger Things“) hervor.
Doch welche Filme mit Vater Ethan solltet ihr unbedingt gesehen haben? Das verraten wir euch hier.
Ethan Hawke als Todd Anderson in „Der Club der toten Dichter“.Bildquelle: © IMAGO / Allstar / Mary Evans AF Archive Touchstone2 / 12
In „Der Club der toten Dichter“ bringt der neue Literaturlehrer John Keating (Robin Williams) frischen Wind in den von Tradition geprägten Unterricht am Welton-Internat. Die Schüler lernen, wie wichtig das freie Denken und die Literatur für das Leben sind. Das passt der Schulleitung und den Eltern gar nicht, die sich im weiteren Verlauf gegen Keatings Unterrichtsmethoden wenden.
In Peter Weirs‘ Meisterwerk spielt Hawke den schüchternen Internatsschüler Todd Anderson, dem wir eine der ikonischsten Filmszenen aller Zeiten zu verdanken haben.
„Reality Bites“: Ein Porträt der sogenannten Slacker-Generation.Bildquelle: © IMAGO / Allstar / Mary Evans / Universal3 / 12
Lelaina (Winona Ryder), Vickie (Janeane Garofalo), Sammy (Steve Zahn) und Troy (Ethan Hawke) leben gemeinsam in einer WG. Sie haben ihren Uniabschluss in der Tasche und wollen nun ins Leben starten – was sich als komplizierter herausstellt als gedacht.
In „Reality Bites“ führte Ben Stiller Regie und inszeniert ein intimes Porträt einer etwas verlorenen Generation mit viel Liebe und Fingerspitzengefühl.
Zwischen Celine (Julie Delpy) und Jesse (Ethan Hawke) knistert es gewaltig.Bildquelle: © Warner4 / 12
Herzerwärmend, dramatisch, aber auch witzig inszeniert Richard Linklater eine ganz große Liebe – von Anfang bis Ende. Als Indie-Darling sollte diese Trilogie einem jeden Filmfan nahegelegt werden. Aber Vorsicht: Während „Before Sunrise“ und „Before Sunset“ euer Herz erwärmen wird, könnte dieses nach „Before Midnight“ einen kleinen Knacks bekommen.
Jake Hoyt (Ethan Hawke) an seinem ersten Tag beim Drogendezernat mit dem abgebrühten Cop Alonzo Harris (Denzel Washington).Bildquelle: © Warner5 / 12
In einer Bestenliste von Hawke darf der Film „Training Day“ nicht fehlen. Schließlich bekam er für seine Darstellung von Officer Jake Hoyt eine Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller. Hawke gelingt es neben seinem Schauspielkollegen Denzel Washington nicht unterzugehen. Gemeinsam schaffen sie eine Chemie auf der Leinwand, die das Publikum zu spüren bekommt. Auch für nicht Krimifans auf jeden Fall ein Anschauen wert.
Ethan Hawke und Nicolas Cage stehen sich in „Lord of War“ gegenüber.Bildquelle: © IMAGO / United Archives6 / 12
Obwohl Krieg eigentlich ein ernstes Thema ist, inszeniert Regisseur Andrew Niccol diesen Film als satirisches Drama. Hawke spielt in „Lord of War“ den Interpol Agenten Jack Valentine, der Jagd auf den Waffenschmuggler Yuri Orlov (Nicolas Cage) macht.
Auch wenn die Kritiken eher mittelmäßig ausfielen (62 Prozent bei Rotten Tomatoes), kommt dieser Film bei den Zuschauer*innen gut an (85 Prozent bei Rotten Tomatoes).
In dieser einen Nacht ist alles erlaubt.Bildquelle: © Universal7 / 12
Als „The Purge“ 2013 in die Kinos kam, leitete er eine Reihe von dystopischen Horrorfilmen ein, die uns alle froh werden ließen, nicht in einer solchen Welt leben zu müssen. Hawke und „Game of Thrones“-Star Lena Headey spielen ein Ehepaar, welches die Schreckensnacht überleben muss. Mit einem Einspielergebnis von 89,3 Millionen US-Dollar konnte der Film ein Vielfaches seines Budgets wieder einspielen und wurde zu einem Überraschungserfolg.
Ethan Hawke spielt in „Boyhood“ einen Vater.Bildquelle: © IMAGO / ZUMA Press Wire8 / 12
Selbst ohne Hawke gehört „Boyhood“ zu einem der außergewöhnlichen Filme, denn er wurde über den Zeitraum von zwölf Jahren gedreht. Von 2002 bis 2013 kamen die Crew und die Schauspieler*innen jedes Jahr zusammen, um weitere Teile des Films zu drehen. Der Grund hierfür war, dass die Darsteller*innen „in echt“ anstatt mit Schminke und Effekten altern sollten. Außerdem konnten sie ihre eigenen Dialoge schreiben und so ihre Erfahrungen mit einbringen.
In jeder Hinsicht ist „Boyhood“ ein einzigartiger Film. Der wahnsinnige Aufwand lohnte sich: Die Kritiker*innen waren begeistert. Auf Rotten Tomatoes erhält der Film eine Bewertung von 97 Prozent von den Kritiken. Bei den Zuschauer*innen kommt der Film auf 81 Prozent. Für seine Darstellung wurde Hawke wieder als Bester Nebendarsteller nominiert.
Ethan Hawke zeigt in diesem Western-Remake sein Können.Bildquelle: © Sony Pictures9 / 12
Ein Wiedersehen mit Schauspieler Denzel Washington und dem Regisseur Antonie Fuqua kam am Set von „Die glorreichen Sieben“ zustande. „Die glorreichen Sieben“ ist ein Remake zu dem gleichnamigen Vorgänger aus dem Jahr 1960.
Obwohl in der Geschichte eher die Figuren von Denzel Washington und Chris Pratt im Vordergrund stehen, zeigt Hawke in diesem Film wieder einmal, was für ein guter Schauspieler er ist. Sein Charakter ist alles andere als einfach zu spielen, da er an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet.
Der Geistliche Ernst Toller (Ethan Hawke) steckt in einer Krise.Bildquelle: © IMAGO / Everett Collection10 / 12
In diesem Thriller von „Taxi Driver“-Autor Paul Schrader spielt Hawke einen ehemaligen Militärpfarrer, der in eine Glaubenskrise gerät. Ob er wohl trotz diverser Schicksalsschläge wieder zu seinem Glauben zurückfindet?
„First Reformed“ stellt sich die großen Fragen des Lebens, arbeitet sie in einer ungewöhnlich spannenden Art und Weise auf und gilt dadurch zurecht in Filmkreisen als einer der besten Filme Paul Schraders. Besonders bei den Kritiker*innen kam der Film gut an, wie ihr auf Rotten Tomatoes sehen könnt.
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Auch mit Maske kann Ethan Hawke schauspielerisch überzeugen.Bildquelle: © Universal Pictures11 / 12
Obwohl Horrorfilme selten zu den besten Filmen eines Schauspielers gehören, hat Hawke mit seiner Darstellung des Serienkillers Albert Shaw in „The Black Phone“ dem Film zu tollen Kritiken verhelfen können. Zwar war sein Gesicht den Großteil des Films durch eine Maske verdeckt, aber seine Stimme war unverkennbar und jagte dem Publikum einen Schauer über den Rücken. Bei Rotten Tomatoes schnitt der Film sehr gut ab.
Bildquelle: © IMAGO / Landmark Media / Universal Pictures12 / 12
Fans von Hawke und dem Horror-Genre können sich freuen. Am Donnerstag, den 23. Oktober startet „The Black Phone 2“ in den deutschen Kinos, erneut mit Hawke in der Rolle des unheimlichen Greifers. Ob die Fortsetzung so gut wie der erste Teil abschneiden wird, wird sich zeigen.
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