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Ein guter Abend startet für viele mit einem gut gemixten Cocktail. So auch für uns als wir an einem Freitagabend in die Ba Nomu einkehren und freundlich vom Gründerpaar begrüßt werden. Es ist Happy Hour, beziehungsweise „Sour Hour“, also starten wir mit den kleinen, aber feinen Specials, einem Sake Sour, dem Vermouth Sour und dem klassischen Whisky Sour. Dazu bestellen wir einen Ramos Gin Fizz, sowie einen Paloma vom Fass, denn auf diese ganz besondere Spezialität des Hauses sind die Besitzer besonders stolz. Sie fertigen den Drink eigens in Fässern an und haben den komplizierten Prozess, „Cocktails from the Tab“ herzustellen perfektioniert – und so gesellen sich ein gezapfter Traum aus Gin, Zitrus, Soda und Phyto Protein (somit ist der Drink vegan) als auch einer aus Tequila, Limette, Meersalz und Pink Grapefruit Limonade zu der ersten Getränkerunde dazu.
Spaß im Glas und auf den Tellern
Wenn sich nach den ersten Drinks der kleine Hunger bemerkbar macht, wird man auf der Bar Food Karte fündig. Auch die Snacks sind inspiriert vom Land der aufgehenden Sonne – einige sogar direkt aus Japan eingeflogen, wie die Chips mit Meersalz. Wenn es doch etwas Warmes sein darf, zaubert die Küche innerhalb 15 Minuten deftige Gyoza, gefüllt mit Hähnchen, Lauch und Sesam, oder einen Pulled Beef Taco mit eingelegtem Gemüse und Sriracha Mayo, dessen Qualität selten in einer Bar zu finden ist. Ebenfalls lecker und nicht zu spicy sind die Pimentos mit japanischem Chilli-Salz und der Pork Bao sorgt für eine perfekte Grundlage für weitere Drinks.
Nach der kleinen Stärkung geht es weiter mit den ausgefalleneren Cocktails. Der Margarita namens „Madame Le“ wird im Totenkopfglas serviert und kommt mit ein Topping aus türkischem Engelshaar, das auf einem crispy Ananasstück ruht und eine perfekte Symbiose zum Mandelaroma ergibt. „Those rainy days“ ist ein weiter Whisky Sour und passt im Regenschirm-Style perfekt zu unserer Hansestadt. Wetten, dass die darin enthaltenen, eigens hergestellten Bitters und der Cremant euch selbst den beständigsten Dauerregen vergessen lassen?
Espresso Martini trifft ein Einhorn
Wir beenden unseren Abend mit einem klassischen Espresso Martini, der unserer Meinung nach zu den besten der Stadt gehört, was an der herrlichen Schokoladennote liegen mag. Zum Schluss haben wir uns DAS Highlight aufgespart, das alle Köpfe in der Bar Nomu verdreht, wenn es im Schwimmring zum Tisch gebracht wird. „They see me riding“ enthält Bacardi, Miso, gerösteten Marshmallowschaum und einen am Tresen frisch hergestellten Drip aus dunkler Schoki. Wie das geht? Die Barkeeper*innen haben ein Art Schokobrunnen, der mit Teelichtern „betrieben“ wird. Wenn man nicht beim Ausgehen nochmal Kind sein darf, wann denn dann?
Die wichtigsten Facts
Besonderheit: Einhorn-Cocktails und weitere kreative Kreationen wie „Cocktails vom Fass“
Mit wem: dem Date, das man beeindrucken möchte, oder dem Businesskontakt
Unbedingt probieren: die „Tiny Sour Hour“ und den fantastischen Espresso Martini
Preise: Zur Happy Hour bekommt ihr die Sours für unschlagbare 5 Euro. Die Snacks kosten zwischen 4 Euro für die Chips und 8,50 Euro für die Gyozas und den Bao.
Drinks & More
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