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Auch wenn sein letzter Kinofilm finanziell kein Hit war, darf sich der Regisseur jetzt über ein ganz besonderes Lob von niemand Geringerem als Stephen King persönlich freuen.
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Manchmal dauert es eine Weile, bis man eine Serie nachholt – aber der Eindruck kann genauso stark sein, wie wenn man sie beim Erscheinen gesehen hätte. So erging es nun auch Stephen King, der zwei Jahre nach Veröffentlichung auf Netflix endlich die Serie „Der Untergang des Hauses Usher“ von Mike Flanagan gesehen hat. Die Serie basiert lose auf Motiven der Geschichten von Edgar Allan Poe und wurde von Flanagan entwickelt, der sich bereits mit mehreren Horrorproduktionen einen Namen gemacht hat.
Stephen King äußerte sich kürzlich auf Social Media (via JoBlo) begeistert über die Serie und fand dabei besonders lobende Worte für den Macher:
„‚Der Untergang des Hauses Usher‘ (Netflix): Ich habe das damals wegen einer Hüftoperation verpasst, aber hier handelt es sich um verzögerte Genugtuung. Unheimlich, fesselnd, mit einem Schreibstil, der witzig ist und die Handlung vorantreibt. Man kann durchaus argumentieren, dass Mike Flanagan der Quentin Tarantino des Horrors ist.“
Was King mit dem Vergleich zwischen Flanagan und Tarantino genau meint, bleibt offen, doch allein diese Parallele stellt ein großes Lob dar. Wahrscheinlich bezieht sich King auf Flanagans Talent für pointierte Dialoge und packende Monologe sowie sein tiefes Verständnis für seine Figuren – allerdings ohne Tarantinos Neigung zu ausschweifenden Exkursen über Popkultur. Eventuell ist es aber auch ein Ritterschlag anderer Natur und King meint, dass Flanagan im Horrorbereich persönlich den Kultstatus aufbaut, den Tarantino um sich geschaffen hat.
Welche Stephen-King-Verfilmungen ihr kennen solltet, verrät euch unser Video:
Quentin Tarantino selbst lobte Mike Flanagans Arbeit
Auch Tarantino selbst hat sich bereits positiv über Flanagan geäußert. So meinte er in 2020 gegenüber „The Jerusalem Post“, dass er in letzter Zeit viele Titel auf Netflix gesehen habe und vor allem einer hatte ihm dabei angetan:
„Meine Lieblingsserie, mit gewaltigem Abstand, ist ‚Spuk in Hill House‘.“
Besonders auf Netflix hat sich Mike Flanagan unter Horrorfans mit anspruchsvollen Produktionen einen Namen gemacht. Neben den beiden erwähnten Titeln sorgten auch „Spuk in Bly Manor“ und „Midnight Mass“ für Begeisterung.
Flanagan dürfte sich über das Lob von Stephen King besonders freuen, schließlich adaptierte er zuletzt mit „The Life of Chuck“ eine Kurzgeschichte des Bestsellerautoren fürs Kino; wenn auch mit eher mäßigem finanziellen Erfolg: Magere 14 Millionen US-Dollar spielte das Werk mit Tom Hiddleston in den Kinos ein (via Box Office Mojo). Immerhin die Resonanz war mit 80 % Zustimmung auf Rotten Tomatoes überzeugend. Vielleicht machen es viele Zuschauende Stephen King nach und entdecken diese Flanagan-Arbeit später noch für sich.
Mike Flanagan scheint ohnehin gerade Stephen-King-Vorlagen für sich zu entdecken: Für Prime Video arbeitet er an einer Adaption der berühmten „The Dark Tower“-Reihe und an einer neuen „Carrie“-Serie. Zudem soll der vielbeschäftigte Filmemacher das „The Exorcist“-Franchise mit einem neuen Film wiederbeleben.
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