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„Rambo 3“ ist ein Action-Fest, das seinesgleichen sucht. In dem Film findet ihr dabei einen klassischen Fehler, der lange unbemerkt blieb.
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In Actionszenen, insbesondere in Kriegsfilmen wie „Rambo III“, steht häufig die spektakuläre Inszenierung im Vordergrund. Dabei kann es vorkommen, dass bei der Umsetzung kleinerer Details die Glaubwürdigkeit leidet – so auch bei einem Filmfehler in einer Szene etwa zur Mitte des Films.
In dem dritten Teil der Rambo-Reihe, der 1988 erschien und von Peter MacDonald inszeniert wurde, gibt es bei Zeitmarke 00:41:50 eine Einstellung, die aufmerksamen Zuschauer*innen nicht entgangen ist: Während ein afghanisches Dorf von zwei Kampfhubschraubern angegriffen wird, fliehen die Bewohner*innen in Panik.
Unter ihnen ist auch eine Frau, die ein Baby auf dem Arm zu tragen scheint. Doch bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass es sich dabei nicht um ein echtes Kind handelt, sondern um eine Puppe.
Mehr Filmfehler könnt ihr in folgendem Video entdecken:
Eine Puppe in Aktion
Dieser entlarvender Fehler wird durch mehrere Details offensichtlich. Die Bewegungen des vermeintlichen Babys wirken vollkommen starr und leblos – ein Eindruck, der vor allem in einer so hektischen Situation auffällt, in der man instinktiv erwarten würde, dass ein echtes Kind sich bewegt, schreit oder zumindest lebendig wirkt. Zudem lässt die Körperhaltung der Frau vermuten, dass sie keinen wirklichen Widerstand oder Gewicht in den Armen spürt, was ein weiterer Hinweis auf die Künstlichkeit des Objekts ist.
Solche Fehler passieren häufig in aufwendig inszenierten Szenen, in denen Statisten zum Einsatz kommen und der Fokus eher auf Explosionen, Spezialeffekten und der Choreografie der Flucht liegt. In dem Kriegsfilm „American Sniper“ wurde ebenfalls ein falsches Baby verwendet, doch da die Szene deutlich länger geht und die Puppe präsenter ist, fiel der Fehler direkt zahlreichen Leuten auf.
Wahrscheinlich wurde aus Sicherheits- oder logistischen Gründen bewusst auf ein echtes Baby verzichtet – was aus produktionstechnischer Sicht nachvollziehbar ist, aber im fertigen Film leider die Illusion stört. Der Moment steht sinnbildlich für das Spannungsfeld zwischen Actionkino und Realismus: Während die Kamera Chaos und Dramatik vermitteln soll, kann ein kleines Detail wie eine Puppe statt eines echten Babys diese Wirkung ungewollt untergraben.
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