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#Djokovic und Switolina weiterhin erfolgreich

Das Wimbledon-Märchen von Jelina Switolina geht weiter. Die Ukrainerin warf am Dienstag beim Rasen-Klassiker die Weltranglisten-Erste Iga Swiatek aus Polen aus dem Turnier und erreichte das Halbfinale. Dort ist Novak Djokovic in London längst Stammgast. Der Rekord-Grand-Slam-Champion gewann sein Viertelfinale gegen den Russen Andrej Rubljow mit 4:6, 6:1, 6:4, 6:3 und feierte in Wimbledon damit seinen 33. Sieg in Serie.

Djokovic steht zum 46. Mal bei einem Grand-Slam-Turnier im Halbfinale. Damit stellte er den Rekord seines langjährigen Schweizer Rivalen Roger Federer ein. Dass er ständig in der Rolle des Gejagten ist, beflügelt die langjährige Nummer eins der Welt. „Ich liebe es“, sagte Djokovic nach seinem Erfolg gegen Rubljow im Interview auf dem Centre Court. „Jeder Tennisspieler will in der Situation sein, dass ihn die Anderen auf dem Platz schlagen wollen“, sagte Djokovic. „Aber das motiviert und inspiriert mich, mein bestes Tennis zu spielen. Sie wollen meinen Skalp und wollen gewinnen – aber es passiert nicht.“

Im Kampf um den Einzug ins Finale bekommt es Djokovic am Freitag mit dem Italiener Jannik Sinner zu tun. Der 21-Jährige setzte sich gegen den Russen Roman Safiullin mit 6:4, 3:6, 6:2, 6:2 durch und steht damit erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier im Halbfinale.

Switolina: „Ich weiß gar nicht, was gerade in meinem Kopf passiert“

Djokovic und Rubljow lieferten sich ein packendes Duell mit zahlreichen spektakulären Ballwechseln. Der Russe verlangte Djokovic alles ab und brachte ihn anfangs in arge Bedrängnis. Doch wie so oft fand der Serbe einen Weg und wehrte auch diesen Angriff eines aufstrebenden Kontrahenten eindrucksvoll ab.

Zum zweiten Mal nach 2019 im Wimbledon-Halbfinale: Jelina Switolina.


Zum zweiten Mal nach 2019 im Wimbledon-Halbfinale: Jelina Switolina.
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Bild: dpa

Switolina rang Swiatek mit 7:5, 6:7 (5:7), 6:2 nieder und bescherte den Landsleuten in der vom russischen Angriffskrieg geplagten Heimat damit die nächste willkommene Ablenkung. Die Ukrainerin, nur dank einer Wildcard der Veranstalter im Hauptfeld, verwandelte nach 2:50 Stunden ihren zweiten Matchball und ließ sich danach von den Zuschauern feiern.

„Wenn mir vor dem Turnier jemand gesagt hätte, dass ich hier ins Halbfinale komme und die Nummer eins der Welt schlage, ich hätte ihn für verrückt erklärt“, sagte Switolina nach ihrer starken Vorstellung auf dem Centre Court. „Ich weiß gar nicht, was gerade in meinem Kopf passiert. Es ist ein unglaubliches Gefühl, hier zu spielen.“

Vor rund neun Monaten hatte Switolina, die mit dem französischen Tennisprofi Gael Monfils verheiratet ist, ihre erste Tochter zur Welt gebracht. Erst Anfang April war sie nach einem Jahr Baby-Pause auf die Tennis-Tour zurückgekehrt – und das in Zeiten, in denen ihre ukrainische Heimat seit mehr als 500 Tagen unter russischen Raketenangriffen leidet.

Mit Power-Tennis zur Verzweiflung gebracht

„Es sind schwere Zeiten in der Ukraine, und ich kann hier spielen. Das ist unbeschreiblich“, hatte sie bereits nach ihrem Achtelfinal-Erfolg gegen Viktoria Asarenka aus Belarus gesagt. „Jeden Moment, den ich nicht auf dem Court stehe, checke ich, wie es meiner Familie und meinen Freunden geht, wie die Situation in der Ukraine ist.“

Auf dem Platz schafft es Switolina aber auf beeindruckende Art und Weise, die Sorgen um ihre Heimat auszublenden. Gegen Swiatek erwischte sie zwar erneut einen schwachen Start. Doch dann steigerte sich Switolina, spielte nun deutlich aggressiver und brachte Swiatek mit ihrem Power-Tennis zur Verzweiflung. 

Im Halbfinale am Donnerstag trifft Switolina auf die Tschechin Marketa Vondrousova. Die 24-Jährige besiegte in ihrem Viertelfinale überraschend die Weltranglisten-Vierte Jessica Pegula aus den USA mit 6:4, 2:6, 6:4 und überstand damit zum ersten Mal in ihrer Tennis-Karriere in Wimbledon das Viertelfinale.

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