Du nutzt dieses Gerät nicht mehr – Hacker aber schon

Du nutzt dieses Gerät nicht mehr – Hacker aber schon
Was sind die größten Gefahren im Netz? Bestimmt Hacker, oder das Darknet, richtig? Falsch gedacht! Die Risikofaktoren hocken meistens direkt vor dem Bildschirm – oder lauern irgendwo in deiner Besenkammer.

Ein alter Drucker mit Gefahrenhinweis steht auf einem Tisch. Daneben arbeitet ein Mann am Notebook.
Auch ein harmloser Drucker kann zur Gefahr werden.Bildquelle: ChatGPT

Liest du hier regelmäßig mit? Dann weißt du längst, dass wir bei inside digital gerne darüber informieren, welche Gefahren im Internet lauern. Phishing ist eine solche Gefahr, die nahezu täglich in unserem Postfach auf uns wartet. Leider werden die Attacken immer professioneller und das bedeutet, dass wir ständig auf der Hut sein und dazulernen müssen. Und egal, ob vor dem heimischen Rechner oder bei der Arbeit: Ein riesiger Risikofaktor ist immer auch die Person, die jeweils vor dem Display hängt.

Die Lösung im Kampf gegen Phishing: Cybersecurity mit KI, made in Berlin

Wird eine Phishing-Mail nicht erkannt, kann das privat, aber erst recht im beruflichen Kontext böse Folgen haben. Da ist es erfreulich, dass nicht nur die Angreifer übel aufrüsten, sondern eben auch diejenigen, die uns für das Thema sensibilisieren wollen.

Neulich konnten wir mit dem jungen Start-up revel8 über genau dieses Thema und über entsprechende Lösungen sprechen. Ihr Ansatz: Feuer mit Feuer bekämpfen! Oder konkreter: Sie nutzen KI-gestützte Simulationen, die mit denselben Tools erstellt wurden, die auch die Angreifer verwenden.

Dank revel8 können Unternehmen, die mit KI-gestützten, personalisierten Angriffen von Cyberkriminellen rechnen müssen, auf genau diesem hohen Niveau trainiert werden.

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Während revel8 den Menschen vor dem Notebook als mögliche Gefahr erkannt hat und ihn entsprechend auf Cyberkriminalität vorbereitet, hat York von Eichel-Streiber eine andere Gefahr ausgemacht.

Die unbeachtete Gefahr in der Besenkammer

Und ja, diese Gefahr lauert oftmals in unseren eigenen vier Wänden. Das bestätigte uns nämlich York, der bei NinjaOne als Produktmarketing-Manager mit Schwerpunkt auf IT-Management und –Sicherheit arbeitet. Die Gefahr, über die er spricht? Ungenutzte Geräte, die bei uns irgendwo in Regalen, Schubladen oder sonst wo unauffällig vor sich hin darben.

Genau dort finden wir nämlich die alten Devices. Handys, die schon lange kein Software-Update gesehen haben, zugestaubte, alte Drucker oder Notebooks mit alten Windows-Versionen. Jeder veraltete Browser, jedes zu einfache, antiquierte Passwort kann eine mögliche Gefahr und ein Einfallstor für genau diejenigen bedeuten, die exakt nach solchen Gelegenheiten suchen.

York hat mit NinjaOne natürlich hauptsächlich die Wirtschaft im Blick, aber auch einen ganz heißen Tipp für jeden von uns: Denkt bitte an die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)! Gerade bei älteren Geräten ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ihr sie dort irgendwo eben nicht eingerichtet habt. Damit lautet unser Auftrag an dich: Denke immer an die 2FA und dreh mal eine Runde durch deine Bude und identifiziere die älteren Gerätschaften.

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TechRiders bei inside digital

Als Medienpartner des TechRiders Summit 2025 konnten wir mit vielen spannenden Menschen sprechen. Einige der Videos gab es bereits im Livestream zu sehen, und wir laden sie jetzt nach und nach in voller Länge auf unserem YouTube-Kanal hoch.

  • Erster Teil der Interview-Reihe: Nach Kolonialismus, Krieg & Hunger: Der nächste Schritt zur geteilten Welt sind wir
  • Zweiter Teil der Interview-Reihe: Naiv und abgehängt! Nur so ist das digitale Europa noch zu retten!

Am besten folgst du unserem YouTube-Kanal von inside digital, wo du all unsere Clips innerhalb der nächsten Tage vorfindest. Hör auch gerne in den überMORGEN-Podcast rein. Dort hat mich Johanna zum Event befragt und auch da gibt es ein paar O-Töne unserer Interview-Gäste und persönliche Einblicke zur Veranstaltung:

Bildquellen

  • uebermorgen-episode-27-news: inside digital
  • Gefahr durch alte Geräte: ChatGPT

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